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0:2 Heimniederlage für den FVLB gegen die TSG Backnang

Post 09. August 2021 By
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„Wir haben uns heute selber geschlagen“, kommentierte Cheftrainer Erkan Aktas die 0:2-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen die TSG Backnang. Die Gäste aus dem Schwabenland nutzten die Fehler des FV Lörrach-Brombach nach der Pause konsequent aus. Die Niederlage ist für den FVLB umso bitterer, mussten die Gäste nach einer Gelb-Roten Karte doch mehr als 70 Minuten in Unterzahl spielen.

Die Gäste aus Backnang freuen sich hier über den entscheidenden Treffer zum 0:2. (Foto: Grant Hubbs)

Die entscheidende Szene für Aktas war die 52. Minute, als sich der starke Abwehrspieler David Pinke ohne Einwirkung des Gegners einen Muskelfaserriss zuzog und durch Arno Leisinger ersetzt werden musste. Und 30 Sekunden später zappelte die Kugel im Tor des Gastgebers. Im Mittelpunkt stand dabei FVLB-Keeper Marc Philipp, der an einer gegnerischen Flanke vorbeiflog. Danach hatte Backnangs Offensiver Loris Maier keine Mühe, unbedrängt den Führungstreffer für seine Mannschaft zu köpfen.

Dabei hätte Vincent Kittel eigentlich kurz vor dem Pausenpfiff Lörrach-Brombach in Führung schießen müssen. Nach einem kapitalen Abwehrschnitzer der Schwaben, eilte Kittel alleine auf Torhüter Marcel Knauss, der weit vor dem Tor stand, zu. Anstatt an ihm vorbei zu rennen, wurde Kittel immer langsamer und ließ sich von Knauss den Ball vom Fuß nehmen.

Es war in einer eher höhepunktarmen ersten Halbzeit der zweite Aufreger. Der erste geschah in der 18. Minute, als TSG-Spieler Oguzhan Biyik nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah.

Fortan gingen die Backnanger in der Vorwärtsbewegung keine Risiken ein. Und den Lerchenstädtern fiel im strömenden Regen in der Vorwärtsbewegung nicht viel ein, weil die beiden TSG-Schwergewichte in der Innenverteidigung bis auf den Lapsus kurz vor der Pause nichts anbrennen ließen.

FVLB-Keeper Philipp sieht die Rote Karte

Nach dem Rückstand kurz nach der Pause wurde der FV Lörrach-Brombach im Angriff etwas mutiger, zumal Aktas in der 46. Minute Sidy Dieng für den wirkungslosen Emanuel Esser brachte. Die Chance zum Ausgleich bot sich den Gastgebern in der 57. Minute, als sich der agile Aramis Rohner auf dem rechten Flügel gegen zwei Backnanger durchsetzte und in der Mitte Dieng bediente. Der bekam den Ball aber nicht unter Kontrolle und der Backnanger Hüne Michl Bauer schlug den Ball aus der Gefahrenzone. Nur eine Minute später kam Dieng nach einem Steilpass von Rohner einen Schritt zu spät gegen Knauss. Anschließend grätschte der TSG-Keeper auch noch Kittel in die Parade.

„Wir sind im Angriff einfach nicht effizient genug. Wenn man dreimal alleine aufs Tor läuft, muss halt mindestens ein Treffer herausspringen“, ärgerte sich Aktas nach dem Schlusspfiff.

In der Folgezeit hatten die Backnanger alles im Griff, waren auch in Unterzahl spielbestimmend. Bei den Gastgebern schwand das Selbstvertrauen immer mehr. Backnangmachte dann den Sack in der 78. Minute endgültig zu. Nach einem Freistoß leistete sich Neuzugang Mustafa Muharemovic in der Mauer ein Handspiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte Spielertrainer Mario Marinic zum 2:0. Philipp hatte zwar die Ecke gerochen, war aber machtlos.

Vor dem Tor war der FVLB lediglich ein Häufchen Elend. So brachte Kittel nach einem präzisen Querpass des eingewechselten Romano Males das Kunststück fertig, fünf Meter vor dem Backnanger Tor unbedrängt über den Ball zu schlagen.

Endgültig ein gebrauchter Tag war es FVLB-Keeper Philipp in der 89. Minute, als er übermotiviert aus seinem Tor eilte und den eingewechselten Marcus Kasongo-Ndijele umsenzte. Schiedsrichter Martin Wilke zeigte Philipp die Rote Karte. Da der FV Lörrach-Brombach sein Wechselkontingent erschöpfte hatte, musste Feldspieler Leon Riede ins Tor.

Quelle: "Die Oberbadische" vom 09.08.2021 (Uli Nodler)

 
 
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