Saison 2016/17

Saison 2016/17 (19)

Montag, 15 Mai 2017 02:06

FVLB A1 - FC Radolfzell 3:4

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A-Junioren Verbandsliga, 19. Spieltag, 14.05.2017

FVLB A1 - FC Radolfzell 3:4 (2:1)

Ärgerliche Niederlage im letzten Heimspiel

ks. Jetzt wird das Unterfangen “2. Tabellenplatz in der Verbandsligasaison 2016/2017“ eher doch nicht realisierbar. Jedenfalls muss nun auf alle Fälle „endlich“ mal punktemässig was Zählbares aus Pfullendorf mitgebracht werden, um sich zumindest die theoretische Chance noch zu erhalten.

Unsere Mannschaft startete richtig gut in die Partie. Die Vorgaben wurden vor allem im ersten Abschnitt über weite Strecken gut umgesetzt und zahlreiche gute Angriffe wurden über beide Flügel inszeniert. Im Mittelfeld hatte der FVLB ein Übergewicht, nicht zuletzt auch deshalb, weil Konstantin Brugger an diesem Tag “groß“ aufspielte und die strategischen Fäden über weite Strecken in der Hand hielt. Nach 14 Minuten war es dann auch bereits soweit, als zunächst Tarek Aliane mit einem strammen Schuß FCR-Goalie Alain Abaz prüfte, dieser den Ball nicht festhalten konnte und in Abstaubermanier Sidi Tindano zum 1:0 zur Stelle war. Und es ging munter weiter in Richtung Gästetor, denn bereits in der 21.Min erzielte Aliane nach guter Vorbereitung von Julius Düwiger mit einem gekonnten Heber für das beruhigende 2:0. In der 23. Minute dann allerdings eine erste Großchance für die Gäste, als nach einer Ecke Justin Krieg nur denkbar knapp am Ball vorbeischlidderte. In der 32. Minute der nächste Aufreger, als erneut Düwiger mit toller Vorarbeit auf Tindano glänzte, dieser von Abaz rüde umgesäbelt wurde und der Angreifer sich an der Schulter verletzte. Auf eine Personalstrafe verzichtete der umsichtige SR Jonas Brombacher und ließ „Gnade vor Recht“ walten. Kurz zuvor hatte der Torhüter bereits den Gelben Karton wegen Meckerns erhalten. Den fälligen Strafstoß donnerte Kapitän Joshua Kopp über’s Gehäuse. Die nächste gute Gelegenheit eröffnete sich dem agilen Max Höcketstaller auf Vorarbeit von David Schütze, doch der Angreifer verzog knapp. In der 42. Min fiel dann doch etwas überraschend der Anschluss zum 2:1 für die Gäste, als sich Flamur Berisha nach gelungenem Doppelpass mit Urgel da Silva Tomas im Strafraum durchsetzte und aus spitzem Winkel auch Torhüter Lukas Müller überwinden konnte. Statt 3:0 stand es plötzlich 2:1, was den Gästen zu diesem Zeitpunkt doch etwas schmeichelte.

Verkehrte Vorzeichen dann allerdings gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Bereits nach wenigen Sekunden eröffnete sich Benedict Miezi nach einer gelungenen Ballstafette durch die FVLB-Hintermannschaft die Großchance zum Ausgleich, doch Miezi scheiterte aussichtsreich. In der 50. Minute war es dann aber doch soweit, als der eingewechselte Marco Mendes mit viel Übersicht Ruben Francisco Macedo einsetzte, der mit einem technisch versierten Schuß den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Radolfzell blieb zunächst am Drücker, aber auch unsere Mannschaft kam nun wieder besser ins Spiel. Pech hatte Sidi Tindano in der 56. Minute, als er unwiderstehlich zwei Gegenspieler abschüttelte, doch sein toller Linksschuß prallte vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück. Kaum eine Zeigerumdrehung später lancierte Aliane Jonathan Deck in die Tiefe, der mustergültig auf Tindano querlegte, doch dieser den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig kontrollieren konnte und so war auch diese Megachance dahin. Und in der 67. Minute war es wieder Deck, der aus ähnlicher Position diesmal selber abzog, doch auch er brachte den Ball nicht im Gästegehäuse unter. Drei Großchancen waren somit kurz hintereinander versemmelt. In der 75. Min war es dann aber doch soweit, als ein zu kurz abgewehrter Ball Höcketstaller gut 25m vor dem Tor vor die Füße fiel und dieser mit einem Prachtsschuß in den Torwinkel die erneute Führung zum 3:2 für den FVL erzielte. Radolfzell zeigte nochmals eine Reaktion, vor allem Mendes konnte kaum vom Ball getrennt werden und war immer wieder Ausgangspunkt gefährlicher Angriffe vornehmlich durch die Mitte. In dieser Phase konnte die Defensive der Gastgeber die Angriffe nicht mehr gut genug verteidigen und so gelang Miezi in der 80. Minute der erneute Ausgleich zum 3:3 mit einem verdeckten Schuß. Und es kam aus FVLB-Sicht noch schlimmer, als erneut Miezi eine sehenswerte Direktkombination zur erstmaligen 3:4 Gästeführung abschloß. Doch der Gastgeber gab sich noch nicht geschlagen, warf alles nach vorne und bekam auch noch zwei gute Gelegenheiten. Die beste davon vergab in der Schlußminute Aliane, als er von Tindano klasse freigespielt wurde, doch  schoß er den Ball am langen Eck vorbei. Kurz darauf war dann die kurzweilige und für die Zuschauer abwechslungsreiche Partie zu Ende.

Fazit

Mit etwas mehr Konzentration in der Abwehrarbeit hätte diese unnötige Niederlage vermieden werden können. Doch das Radolfzeller Spiel hatte auch seine Qualitäten und der Sieg war letzten Endes auch nicht ganz unverdient. Einige FVLB-Akteure bekamen gegen Ende konditionelle Probleme, welche wohl den letzten Abiwochen und somit einer etwas eingeschränkten Trainingsintension geschuldet war. Nun gilt es, im letzten Spiel in Pfullendorf nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um mit einer guten Leistung die Saison zu beenden.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Imbrogiano, Düwiger, Höcketstaller, Tindano, Aliane;

Einwechslungen

(56.) Deck für Schütze, (68.) Tran für Aliane, (83.) Tissier für Imbrogiano;

Torfolge: 1:0 (14.) Tindano, 2:0 (21.) Aliane, 2:1 (42.) Berisha, 2:2 (51.) Macedo Francisco, 3:2 (75.) Höcketstaller, 3:3 (80.) Miezi, 3:4 (85.) Miezi;

SR: Jonas Brombacher

Zuschauer: 70

Montag, 01 Mai 2017 12:39

FC08 Villingen U19 - FVLB A1 2:4

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A-Junioren Verbandsliga, 18. Spieltag, 29.04.2017

FC08 Villingen U19 - FVLB A1 2:4 (1:2)

A1 verteidigt den 2. Tabellenplatz

ks. Nicht ganz geheuer war es dem Trainer- und Betreuerteam vor der Begegnung auf dem “gefürchteten“ Villinger Kunstrasenplatz beim Warmmachen. Mit David Schütze, Tarek Aliane und Alwin Tran fehlten wichtige Stammspieler aufgrund Samstagarbeit oder Abiturvorbereitungen, auch Moritz Mollenkopf und Gianmarco Tissier standen nicht zur Verfügung. Und nebenan machten sich 17 Villinger besonders intensiv und konzentriert warm, als ob das Spiel noch eine entscheidende Bedeutung hätte. Und so starteten die Gastgeber auch in die Partie und legten los wie die “Feuerwehr“. Mit gefährlichen Diagonalbällen rissen sie eine Lücke nach der anderen in die Abwehrreihe des FVLB, die in den ersten Minuten überhaupt nicht im Bilde schien. Zweimal pfiff der Schiedsrichter zudem nach Villinger Treffern diese wegen Abseits zurück. In der 8. Minute erzielte Pietro Morreale auch die verdiente 1:0 Führung. Weitere Treffer schienen nur eine Frage der Zeit. Wie aus dem Nichts dann in der 20. Minute der Ausgleich für den FVLB: Konstantin Brugger spielte einen Freistoß aus dem Halbfeld in Richtung Elfmeterpunkt, Villingens Goalie Anthony Vitulli eilte aus seinem Tor und wollte den Ball abfangen. Doch Max Höcketstaller spritzte dazwischen und spitzelte das Leder gekonnt aus der Luft am verdutzten Goalie vorbei zum 1:1 ins Netz. Und es kam knapp 2 Minuten später noch besser. Nach einem erneuten Freistoß klappte eine einstudierte Freistoßvariante über Felix Schwarzwälder, Joshua Kopp und Sidi Tindano perfekt und letzterer schob zur 1:2 Gästeführung ein. Diese Treffer zeigten bei den Gastgebern Wirkung, wie weggeblasen war ihr aggressives und schnelles Angriffssspiel. Der FVLB bekam nun Zugriff auf die Partie und übernahm die Spielkontrolle. Besonders die Offensive mit Höcketstaller, Schwarzwälder und dem steten Unruheherd Tindano brachte die Villinger bei den Konterangriffen nicht unter Kontrolle.

Im 2. Abschnitt versuchten die Gastgeber zwar, wieder ins Spiel zurückzufinden. Doch blieben ihre Aktionen meist nur Stückwerk, wurde das Einzelspiel zu oft übertrieben. So konnte der FVLB immer wieder erfolgreich dazwischen gehen und gefährliche Konterattacken kreieren, eigentlich wie gemalt für unsere Spielweise. Und so klappte es dann auch zweimal nach solchen Ballgewinnen und schnellem Umschalten. Zunächst gelang Schwarzwälder in der 64. das 3:1, als sich Tindano zuvor durchsetzen konnte. Beim 4:1 spielten Höcketstaller und Tindano im tiefen Mittelfeld zweimal Doppelpass und der schnelle Stürmer eilte allein auf Vitulli zu und schob zum 4:1 (70.) ein. Statt den Score weiter zu erhöhen, konnte der FC08 durch Morreale einen Elfmeter zum 4:2 (74.) nutzen. Es ergaben sich in der Folge auf beiden Seiten noch die eine oder andere Gelegenheit zum Torerfolg, doch blieb es letztlich beim 4:2 Auswärtserfolg des FVLB.

Fazit

Mit dem fünften Auswärtssieg in dieser Saison festigte der FVLB den 2. Tabellenplatz, den man nun in den letzten beiden Partien gegen Radolfzell und in Pfullendorf auch verteidigen möchte. Nach den ersten Minuten deutete nichts auf einen FVLB-Sieg hin, aber so ist das manchmal in Spielen, wo Glück und Pech nah beieinander liegen. Ein besonderes Dankeschön an Herrn Roland Müller vom FC08, der uns freundlicherweise die Video-Sequenzen der FVLB-Treffer zur Verfügung stellte.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kujabi, Meier, Strohmeyer, Kopp, Brugger, Deck, Düwiger, Höcketstaller, Tindano, Schwarzwälder;

Einwechslungen

(51.) Imbrogiano für Deck, (84.) Seng für Kujabi, (87.) Kujabi für Düwiger;

Dennis Kaiser (ETW) kam nicht zum Einsatz

Torfolge: 1:0 (8.) Morreale, 1:1 (20.) Höcketstaller, 1:2 (22.) Tindano, 1:3 (64.) Schwarzwälder, 1:3 (70.) Tindano, 2:4 (74. Morreale (FE);

SR: Felix Gärtner

Zuschauer: 30

Montag, 10 April 2017 12:49

FVLB A1 – SG DJK Donaueschingen U19 7:0

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A-Junioren Verbandsliga Südbaden, 18. Spieltag, 09.04.2017

FVLB A1 – SG DJK Donaueschingen U19 7:0 (1:0)

FVLB tat sich lange schwer gegen defensive Gäste

ks. Gegen den designierten Absteiger aus Donaueschingen tat sich unsere Mannschaft vor allem im ersten Abschnitt sehr schwer, dies lag nicht unbedingt an den harmlosen Gästen, sondern eher am des öfteren fast schon fahrlässigen Abschlussvermögen vor dem Tor von DJK-Goalie Janis Schmid, der im Laufe des Spiels zum meistbeschäftigsten Gästeakteur avancierte. Obwohl immer wieder recht flüssig über beide Außenpositionen kombiniert und gute Torchancen herausgearbeitet wurden, ließen im Zentrum die Stürmer reihenweise erstklassige Gelegenheiten liegen. Die erste Großchance hatte Max Höcketstaller in der 10. Min auf dem Fuß, als ihn Kapitän Joshua Kopp mustergültig bedient hatte, doch der Stürmer zielte knapp daneben. In der 23. Min eine gute Kombination über Konstantin Brugger auf Tarek Aliane, doch auch dieser verzog frei vor dem Kasten. Praktisch nach dem gleichen Strickmuster en weiterer Angriff in der 26. Min, doch wieder scheiterte Aliane nach glänzender Vorarbeit von Jonathan Deck und Julius Düwiger. Überhaupt Deck und Düwiger prägten das Spiel des FVLB und harmonierten einige Male prächtig bis vor’s Tor. In der 30. Min war dann wieder Höcketstaller „dran“, als er auf Vorarbeit von Daniel Strohmeyer und Aliane erneut aussichtsreich vergab. Dann war es aber kurz vor dem Halbzeitpiff in der 44. Min soweit, als Düwiger und Aliane vorbereiteten und Sidi Tindano im Zentrum nur noch den Fuß hinhalten musste und die 1:0 Pausenführung markierte.

Und im 2. Abschnitt ging es zunächst im gleichen Stil weiter, so in der 50. Min, als Tindano eine weitere gute Möglichkeit vergab. Danach verebbte der Angriffsschwung etwas und die Gäste wagten sich aus ihrer Umklammerung, kamen sogar zu einer guten Möglichkeit bei einem indirekten Freistoß im Strafraum. Nun gab es auch etwas mehr Platz für unsere Elf, den sie dann in den letzten 20 Minuten auch weidlich ausnutzten. In der 72. Min bereitete erneut Düwiger vor und Höcketstaller schloss mit gutem Abschluss zum 2:0 ab. Nun war der Widerstand der Gäste vollends gebrochen, ließen merklich nach. In der 74. Min krönte Deck seine gute Leistung am heutigen Tag mit einem Hammer aus 18m zum 3:0. Das 4:0 resultierte aus einem von Alwin Tran sicher verwandelten Strafstoß 79.), nachdem Höcketstaller gefoult worden war. Es folgten weitere Chancen im Minutentakt und der Ball zirkulierte nun wie am Schnürchen durch die löchrige Gästedeckung. Aliane erhöhte das Score durch zwei weitere Treffer (82.) und (87. Handelfmeter) auf 6:0, ehe es David Schütze nach tollem Zuspiel von Brugger vorbehalten blieb, mit dem 7:0 den Schlußpunkt (88.) in der einseitigen Partie zu setzen.

Fazit: Der FVLB war heute zumindest im ersten Abschnitt im Abschluss mehr als fahrlässig, ließ unzählige Gelegenheiten gegen einen überforderten Gast liegen. Erst zum Ende des Spiels, als nach dem 0:2 auch die Kräfte der DJK schwanden, hatte der FVLB leichtes Spiel und erzielte doch noch standesgemäß weitere Treffer.

Der FVLB spielte mit: Kaiser, Kopp, Meier, Strohmeyer, Imbrogiano Brugger, Deck, Düwiger, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: (34.) Schütze für Kopp, (46.) Schwarzwälder für Höcketstaller, (63.) Tran für Aliane, (76.). Kujabi für Deck;

Nicht eingesetzt: Müller (ETW), Mollenkopf, Tissier

Torfolge: 1:0 (44.) Tindano, 2:0 (72.) Höcketstaller, 3:0 (74.) Deck, 4:0 (79.) Tran (FE), 5:0 (82.) Aliane, 6:0 (87.) Aliane (HE), 7:0 (88.) Schütze;

SR: Dominik Homberger

Zuschauer: 60

Montag, 03 April 2017 00:12

SG Au-Wittnau U19 – FVLB A1 0:1

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A-Junioren Verbandsliga, 16. Spieltag, 31.03.2017

SG Au-Wittnau U19 – FVLB A1 0:1 (0:0)

Erschwerte Bedingungen und schwaches Spiel

ks. Das Spiel auf dem relativ kleinen und engen Kunstrasenplatz hatte kaum Verbandsliganiveau. Erschwerend kam auch noch ein böiger Wind hinzu. Der FVLB startete furios, hatte in den ersten Minuten zwei excellente Torgelegenheiten. Zunächst vergab Tarek Aliane in guter und freistehender  Position überhastet und verfehlte das Gastgebertor. In der 5. Minute stand Max Höcketstaller nach einer eher undurchsichtigen Strafraumsituation plötzlich völlig freistehend vor dem SG-Goalie Hannes Gutmann, zögerte jedoch zu lange mit dem Abschluß, sodaß der gute Au-Wittnauer Goalie klären konnte. Ausser einem guten 22m-Schuß von Aliane in der 20. Minute, den Gutmann gerade noch zur Ecke klären konnte, brachte der FVLB im ersten Abschnitt nichts mehr Gescheites zusammen. Eher noch die Gastgeber, die in den Zweikämpfen ihren gewohnten Einsatz und Willen zeigten und eine Vielzahl von Ecken zugesprochen erhielten. Eine davon landete am FVLB-Gebälk. Beim Warmmachen hatte sich Stammkeeper Lukas Müller verletzt, sodaß Winterneuzugang Dennis Kaiser doch etwas unverhofft zu seinem Verbandsligadebüt kam. Er stand denn auch einige Male im Brennpunkt des Geschehens und wusste mit seiner Vorstellung durchaus zu gefallen. Nur einmal war er nicht ganz auf der Höhe des Geschehens, als er einen Rückpass mit den Händen aufnahm und die Gastgeber folgerichtig ca 5m vor dem Tor einen indirekten Freistoß zugesprochen bekamen. Diese Riesenchane donnerte die SG jedoch über’s Gehäuse.

Für die zweite Hälfte nahm sich die FVLB-Elf dann einiges vor, um gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber zum Erfolg zu kommen. Doch an der pomadigen Spielweise änderte sich zunächst kaum etwas, einfach zu einfallslos und immer wieder mit hohen Bällen war den Gastgebern nicht beizukommen. So nahm das Trainerteam schon bald nach und nach vier Auswechslungen vor, wirkliche Verbesserungen in der Spielführung ergaben sich aber auch weiterhin nicht. Dann noch einmal eine “Radikalumstellung“ mit Kevin Meier hinter den Spitzen und Aliane und Felix Schwarzwälder in vorderster Front. Nun kam zumindest so etwas wie Bewegung ins FVLB-Angriffsspiel. Und tatsächlich, mit einem der wenigen gescheiten Angriffe, lanciert von Kapitän Joshua Kopp auf Aliane, ließ dieser mit einem sehenswerten 18m-Schuß via Innenpfosten Gutmann im Au-Wittnauer-Tor keine Abwehrchance.

Fazit

Der FVLB bot eine deutlich schwächere Vorstellung als sonst. Neben den engen Platzverhältnissen machte dem Team auch die robuste Spielweise der Gutmann-Elf zu schaffen. Kaum ein Akteur erreichte Normalform, man übertrieb das Einzelspiel und ließ besonders die gewohnte Laufbereitschaft vermissen. In Abwesenheit ihres Coaches Richie Gutmann spielte die SG praktisch eine Art Manndeckung über’s ganze Feld. Mit dieser unorthodoxen Spielweise kam der FVLB so gut wie gar nicht zurecht. Mund abputzen, auch solche Spiele muss man erst mal gewinnen und ein spätes 1:0 ergibt auch nur 3 Punkte.

Der FVLB spielte mit: Kaiser, Tran, Meier, Strohmeyer, Kopp, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Deck, Kujabi, Seng, Tissier;

Torfolge: 0:1 (87.) Aliane;

SR: Andreas Nübling (FC Sexau)

Zuschauer: 40

Montag, 27 März 2017 12:26

FVLB A1 – Freiburger FC U19 1:2

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A-Junioren Verbandsliga Südbaden, 16. Spieltag, 26.03.2017

FVLB A1 – Freiburger FC U19 1:2 (0:1)

Dem souveränen Spitzenreiter Paroli geboten – unglückliche Niederlage

ks. Am Freitagabend musste das Team bei der sehr frustrierenden Sportlerwahl, wo die letztjährige B1-Meistermannschaft zur Wahl als Mannschaft des Jahres 2016 vorgeschlagen war, den U14-Basketball-Junioren des CVJM den Vortritt lassen. Glückwunsch von dieser Stelle aus nochmals an die Jungs vom CVJM! Grandios waren jedoch einerseits der Auftritt des gesamten Meisterteams an diesem Abend im “Burghof“ im schicken Outfit sowie richtig sensationell der geschlossene Aufmarsch der Eltern an diesem Abend.

Aus diesem enttäuschenden Negativerlebnis “zogen“ die Mannschaft und die Trainer zusätzliche Motivation für das Spiel gegen den Freiburger FC,  der als ungeschlagener Tabellenführer im Grütt antrat. In der Hinrunde hatte der FVLB den “Bobbele‘s“ schon ein 2:2 Unentschieden abgetrotzt und so wollte man dem Team von Trainer Julian Wiedensohler unbedingt die erste Saisonniederlage beifügen. Der FVLB veränderte etwas seine Grundausrichtung, wollte dem konter- und spielstarken Leader nicht ins offene Messer laufen. Diese Strategie sah sich jedoch nach knapp einer Minute bereits über den Haufen geworfen, als der FFC mit dem ersten Angriff des Spiels und mit einer als Flanke gedachten “Bogenlampe“ durch Hassan Mourad mit 0:1 in Führung ging. Dieser Treffer spielte natürlich den Gästen in die Karten und lähmte im gleichen Maße die FVLB-Spielweise, der FVLB bekam einfach keinen Zugriff auf das Spiel und man konnte sich in dieser Phase bei Goalie Lukas Müller bedanken, dass die Gäste ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Kurz nach dem 0:1 rettete Müller sensationell gegen den starken Stürmer Marko Radovanovic, als sich dieser nach glänzendem Zuspiel im Laufduell gegen die FVLB-Deckung durgesetzt hatte. Der FVLB hatte eine erste gute Chance in der 9. Minute, als Sidi Tindano an einer Freistossflanke von David Schütze knapp vorbeisprang. Nach gut 20 Minuten entschloss sich dann der Coach früh zu einer taktischen Umstellung und kehrte zur “gewohnten“ Spielweise mit aggressiverem Forechecking zurück. Diese Maßnahme trug zusehends Früchte, brachte vor allem auch eine gewisse Unordnung ins bislang souveräne Aufbauspiel der Gäste. Vor allem Tindano im Angriffszentrum spielte an diesem Tag groß auf, war ein steter Unruheherd für die Gästeabwehr, obwohl er einige Male das Einzelspiel übertrieb. In der 25. Minute scheiterte er auf Vorarbeit von Julius Düwiger im Eins gegen Eins am starken FFC-Goalie Marc Philipp. Bis zum Pausenpfiff des SR wogte die Partie nun ausgeglichen hin und her.

Für den 2. Abschnitt hatte sich dann die Mannschaft viel vorgenommen, was sie auch eindrücklich in Taten umsetzte. Für 20 Minuten brannte unsere A1 ein wahres Angriffs-Feuerwerk ab und stürzte die Gästeabwehr von einer Verlegenheit in die andere. Nur an der letzten Konsequenz beim Abschluss haperte es oder FFC-Goalie Philipp rettete ein ums andere Mal. So in der 55. Minute, als nach glänzendem Zuspiel von Tarek Aliane auf Max Höcketstaller, der etwas zu lange zögerte und von Abwehrmann Simon Huber im letzten Moment noch geblockt werden konnte. Eine Minute später scheiterte der aufgerückte Daniel Strohmeyer nach einer Ecke aussichtsreich. In der 57. Min dann die größte Tat von Philipp, als sich Höcketstaller im Strafraum gegen drei Gegenspieler unnachahmlich durchsetzte, doch seinen durchaus guten Abschluss rettete der Goalie mit einer fantastischen Reaktion. Eine Angriffswelle auf die andere rollte in Richtung FFC-Tor. Dann war es auch endlich soweit, als in der 72. Min Höcketstaller auf eine erneute Aliane-Vorlage im zweiten Nachsetzen Philipp zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich überwinden konnte. Es folgte danach nochmals eine Temposteigerung auf beiden Seiten, denn auch der FFC legte noch einmal den Schalter um und spielte voll auf Sieg. Ein Klassespiel entwickelte sich mit Torszenen vor beiden Toren. Unglücklich dann leider einige Entscheidungen vom Schiedsrichter zu Ungunsten der Heimmannschaft, als er zunächst Alwin Tran in einer aussichtsreichen Position wegen vermeintlichem Abseits zurückpfiff. Die Entscheidung fiel indessen auf der Gegenseite, als in der 88. Min der SR-Pfiff bei einer eindeutigen Abseitsstellung von Radovanovic leider ausblieb und der Liga-Topscorer diese Chance eiskalt zum 1:2 nutzte. Nochmals warf der FVLB alles nach vorne, doch leider erfolglos. Nach 93 ereignisreichen Spielminuten beendete SR Nico Martorana die überaus attraktive Klassepartie.

Fazit: Für einmal erzielte der FVLB nicht den letzten, entscheidenden Treffer. Den Sieg hat sich der FFC mit einer cleveren und vor allem im ersten Abschnitt souveränen Spielweise durchaus verdient, der damit dem Meistertitel einen weiteren entscheidenden Schritt näher gekommen ist. Dem FVLB fehlte hingegen heute das berühmte Quäntchen Glück.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Deck, Brugger, Imbrogiano, Düwiger, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: (24.) Schwarzwälder, Aliane, (50.) Kujabi, (79.) Tran;

Nicht eingesetzt: Kaiser (ETW), Mollenkopf, Seng, Tissier (verletzt)

Torfolge: 0:1 (1.) Mourad, 1:1 (72.) Höcketstaller, 1:2 (88.) Radovanovic

SR: Nico Martorana (Kleines Wiesental)

Zuschauer: 80

Samstag, 18 März 2017 23:29

Eintracht Freiburg U19 - FVLB A1 2:2

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A-Junioren Verbandsliga, 15. Spieltag, 18.03.2017

Eintracht Freiburg U19 - FVLB A1 2:2 (0:2)

A1 gibt nach toller erster Halbzeit doch noch zwei Punkte ab

ks. Um es vorweg zu nehmen, die Begegnung zwischen dem aktuellen Zweiten FVLB gegen den Dritten Eintracht wurde dem Prädikat „Spitzenspiel“ voll und ganz gerecht, dies trotz böiger Windverhältnisse. Die jeweilige Mannschaft mit dem heftigen Wind im Rücken dominierte eine Halbzeit.

Im ersten Abschnitt war das eindeutig der FVLB, der den Gastgeber in seiner Hälfte phasenweise einschnürte und den Ball gekonnt und flüssig zirkulieren ließ. In der 9. Min bediente der aufgerückte Kilian Seng mustergültig Sidi Tindano, der in dieser Szene jedoch noch etwas unentschlossen wirkte und Eintracht-Torhüter Leon Hoppe vor keine Probleme stellte. Machtlos war der Goalie dann jedoch in der 14. Minute, als nach einem schnellen Konterangriff Tarek Aliane den FVLB-Sturmführer mustergültig in die Gasse freispielte und Tindano diesmal entschlossen zum 0:1 abschloß. In der Folge blieben die Gäste weiter am Drücker und die nächsten guten Gelegenheiten ließen auch nicht lange auf sich warten. In der 19. Min scheiterte Max Höcketstaller am guten Hoppe, in der 28. Min war es erneut Höcketstaller, der nach einer Superkombination erneut am Torwart scheiterte. In der 30. Min zirkelte Aliane einen Freistoß auf den Kopf von Höcketstaller, diesmal flog der gute Versuch jedoch knapp über das Eintrachtgehäuse. In der 36. Min war es dann aber doch soweit, als erneut nach einer gelungenen Ballstafette Höcketstaller mustergültig für den aufgerückten Giuseppe Imbrogiano auflegte, der mit überlegtem Schuss vom Sechzehnereck ins lange Toreck traf. Mit dem 0:2 Rückstand waren die Gastgeber zur Pause eigentlich noch gut bedient.

Für den 2. Abschnitt nahm man sich vor, den Ball gegen den böigen Wind flach zu halten und über Kombinationsspiel weiter die Spielkontrolle zu behalten. Das ging dann auch ca 20 Minuten gegen die nun dominierenden Eintracht’ler mehr oder weniger gut, obwohl sich bis dahin schon einige Unsicherheiten in der Abwehrarbeit einschlichen. In der 60. Min scheiterte Sidi Tindano mit einem Heber über den Torwart am Querbalken, das wäre zu diesem Zeitpunkt wohl die Entscheidung gewesen. Stattdessen gelang den Gastgebern in  der 69. Min wie aus heiterem Himmel der doch etwas überraschende Anschlusstreffer zum 1:2, als bei einem Flankenball gleich mehrere FVLB’ler nicht konsequent zum Ball gingen und Paul-Gregor Hartmann mit dem Rücken zum Tor mit einem tollen Schuss aus der Drehung traf. Das war das Signal für die Gastgeber, nochmals auf die Tube zu drücken und die Gästeabwehr schwamm nun bedenklich. Bereits in der 74. Min war es dann auch soweit, als erneut nach einem Flankenball die Abwehr unsortiert wirkte und der Abpraller vom völlig freistehenden Oldi Lajthia aus gut 22m in den Torgiebel gezimmert wurde. Nach diesem Treffer „wachte“ der FVLB erfreulicherweise wieder aus seiner Tiefschlafphase auf und das Team zeigte nochmals eine Reaktion. Aber auch die Gastgeber wollten unbedingt noch den „lucky punch“ setzen und so wogte die Partie in den letzten Minuten rasant hin und her. Die beste Gelegenheit für den FVLB ließ in der Schlußphase Kapitän Joshua Kopp liegen, als er nach einem abgewehrten Freistossball etwas überhastet verzog. Nach dem Schlußpfiff von SR Jörn Schumann wirkten beide Mannschaften nach der intensiven und stets fairen Begegnung mit dem Resultat nicht so richtig zufrieden.

Fazit

Der FVLB zeigte nach der enttäuschenden Leistung in Kuppenheim eine deutliche Leistungssteigerung. Mit den Windverhältnissen hatten beide Teams deutlich zu kämpfen. Die erste Halbzeit war aus FVLB-Sicht richtig gut und überzeugend. Nicht ganz zufrieden zeigte sich das Trainerteam hingegen mit der nachlässigen Abwehrhaltung im zweiten Abschnitt. Beide Treffer der Eintracht waren zwar äusserst sehenswert, in der Entstehung wurden sie aber durch viel zu leichte Fehler und mangelnder Konzentration begünstigt.  

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Seng, Schütze, Brugger, Tran, Imbrogiano, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Mollenkopf, Tissier;

Deck, Düwiger, Kujabi sowie Dennis Kaiser (ETW) kamen nicht zum Einsatz.

Torfolge: 0:1 (14.) Tindano, 0:2 (36.) Imbrogiano, 1:2 (69.) Hartmann, 2:2 (74.) Lajthia;

SR: Jörn Schumann (Sexau)

Zuschauer: 50

Samstag, 11 März 2017 22:27

SV08 Kuppenheim U19 - FVLB A1 1:0

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A-Junioren Verbandsliga, 13. Spieltag, 11.03.2017

SV08 Kuppenheim U19 - FVLB A1 1:0 (1:0)

Ein „gebrauchter“ Tag für den FVLB in Kuppenheim

ks. Die Enttäuschung war dem gesamten FVLB-Tross nach Spielschluß ins Gesicht geschrieben. Dabei wollte man für die 0:4 Heimniederlage doch Revanche nehmen. Doch damit wurde es nichts. Lag’s am ungewohnten Naturrasen, auf dem man nach langer Zeit wieder einmal spielte? Erinnerungen an den Auftritt in Donaueschingen wurden wach. Nein, so reicht das gegen keinen Gegner. Vielmehr war es ein pomadiger Auftritt mit viel zu vielen Ausfällen in einem Spiel, das kann keine Mannschaft kompensieren. Normalform zeigten höchstens Jonathan Deck und vielleicht noch Giuseppe Imbrogiano.  Dabei hätte es durchaus optimal beginnen können, denn schon in der 1. Minute setzte Max Höcketstaller seinen Sturmpartner Sidi Tindano geschickt ein, der allein auf’s Kuppenheimer Tor zulief, jedoch am besten Spieler der Gastgeber, Torhüter Lukas Fischer, in bester Position scheiterte. Dann war es mit der FVLB-Herrlichkeit zunächst auch schon vorbei, stattdessen bestimmten die kampfstarken und einsatzwilligen Gastgeber zusehends das Geschehen. Zweikämpfe konnte der Gast im 1. Abschnitt so gut wie keine gewinnen, Kunststück - wenn man auch gar nicht bereit ist, diese zumindest zu führen. Das genügte bereits aus Kuppenheimer Sicht, denn spielerisch hatten die Gastgeber nicht viel zu bieten, zumal sogar ihre beiden besten Akteure Marcel Garbacziok und Eren Okan verletzungsbedingt ausfielen. Diese beiden Ausnahmekönner hatten den FVLB im Vorspiel im Alleingang “abgeschossen“. In der 3. und 16. Min hatten die Gastgeber bereits zwei dicke Chancen liegen lassen, ehe in der 23. Min fast schon folgerichtig der Führungstreffer dann doch fiel. Felix Schwarzwälder und Torhüter Lukas Müller agierten viel zu zögerlich nach dem Motto  “nimm ihn du – ich hab ihn auch nicht“ und so konnte der Kuppenheimer Benjamin Radke den Ball völlig unbedrängt ins hohe Eck lupfen. Fast hätte im Gegenzug Kevin Meier den schnellen Ausgleich erzielt, als ihn Tindano nach einem unwiderstehlichen Solo entlang der Aussenlinie mustergültig bediente, Meier’s Abschluss blieb jedoch zu harmlos, sodass ein Abwehrspieler kurz vor der Torlinie den verwaisten Kasten sauber halten konnte. Nun rappelte sich der FVLB doch allmählich etwas auf, ohne jedoch in den Aktionen zwingend zu werden. Kurz vor Halbzeit nochmals eine Chance zum Ausgleich, als David Schütze Tindano per Freistoss bediente, doch erneut bliebt Fischer im SVK-Gehäuse der Sieger im direkten Duell.

Etwas lauter diesmal die Ansprache in der Halbzeitpause, auch mit dem Hintergedanken, die Jungs aus ihrer Lethargie aufzurütteln. Das gelang dann auch zumindest, was Einsatzwille und Laufbereitschaft betraf. Doch gegen die nun immer vielbeinigere SVK-Defensive fehlten heute auch die Ideen, sich im Strafraum entscheidend durchzusetzen. Symptomatisch für das FVLB-Spiel, dass im 2. Abschnitt nicht ein Schuss auf das Gastgebergehäuse durchkam. Entweder gingen die Schüsse weit oder hoch daneben oder drüber, oder es wurde sich „zu Tode kombiniert“, anstatt den Abschluss zu suchen. Kurzum: heute hätte der FVLB noch bis in die Nacht kicken können, ein Treffer wäre wohl nicht gefallen.

Fazit

Es ist schwierig, die Drehzahl zu erhöhen, wenn man zunächst den Schongang eingeschaltet hat. Es fehlte der unbedingte Wille, auch wenn es mal nicht so läuft, zumindest den eigenen Kasten sauber zu halten. Dieser Torverhinderungsspirit ging dem Team heute zumindest in der 1. Halbzeit ab. Nur an dem holprigen und ungewohnten Geläuf die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach. Dafür haben die Gastgeber viel zu großartige Gegenwehr mit vorbildlichem Kampfgeist geleistet. Die unzähligen Unterbrechungen durch Foulspiele oder die unzähligen Auswechslungen im Minutentakt! unterbanden darüberhinaus jeglichen Spielfluß. Abhaken und im nächsten Spiel wieder besser machen.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Deck, Schwarzwälder, Meier, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Tran, Imbrogiano, Kujabi; Dennis Kaiser (ETW) kam nicht zum Einsatz.

Torfolge: 1:0 (23.) Radke;

SR: Matthias Brudek

Zuschauer: 30

Joni Deck (Mitte) war heute in Kuppenheim noch der auffälligste FVLB-Akteur

 

Montag, 06 März 2017 08:52

FVLB A1 – FC 03 Emmendingen 3:1

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A-Junioren Verbandsliga, 12. Spieltag, 05.03.2017

FVLB A1 – FC 03 Emmendingen 3:1 (1:1)

Schwieriges Spiel konnte letztendlich erfolgreich gestaltet werden

ks. Es war uns vor dem Spiel klar und endeutig bewußt, dass es gegen den FC Emmendingen heute schwer werden würde. Die Mannschaft tat also gut daran, die Warnungen der Trainer im Vorfeld „ernst“ zu nehmen und nicht auf die Tabelle zu schauen. Schließlich kannte man aus der letzten Saison noch eine Vielzahl von Spielern samt Trainer Massimo Capezzera, der die A-Junioren nun in der Winterpause übernommen hat. Vor allem taktisch waren die Gäste sehr gut auf uns eingestellt, ließen im letzten Drittel - also in Strafraumnähe - für unser Spiel nicht viel zu. Auf der anderen Seite mussten wir jederzeit höllisch aufpassen, wenn die Gäste mit langen Diagonalbällen das Spiel „aufrissen“ und vor allem über die rechte Angriffsseite sich ein ums andere Mal gefährlich entwickelten. Vor allem bei hohen Bällen war der FCE brandgefährlich, hatte mit Maurice von Winkler - kam in der Winterpause vom OFV zum FCE zurück - einen steten Unruheherd in ihren Reihen. Lukas Müller im FVLB-Tor wirkte jedoch bei einigen gefährlichen Aktionen nach Eckbällen und Freistössen sehr sicher und hielt was zu halten war. Auf der Gegenseite hatten wir im Angriffsspiel zu wenig Bewegung - oder auch zu wenig Platz. Beim ersten vernünftigen Angriff, eingeleitet vom agilen Max Höcketstaller auf David Schütze, leistete Letzterer mit einem klugen Rückpass in den Rücken der Abwehr auf Sidi Tindano die glänzende Vorarbeit zum 1:0 (18.) des Stürmers. Die Emmendinger liessen sich durch den Rückstand jedoch nicht beirren, hielten an ihrem Konzept der stabilen Abwehrhaltung weiterhin fest. Eine erste dicke Chance hatten die Gäste durch den hoch aufgeschossenen Oliver Avaro San Antonio, doch Müller hielt glänzend. Kurz vor dem Pausentee gelang ihnen dann doch der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Ausgleich, als ein weiter Flankenball von Müller beim Wegboxen leider nicht richtig getroffen wurde und das Spielgerät dem mitgelaufenen Ousman Jasseh auf den Kopf fiel, von wo er ins Tor trudelte. In den Luftkampf mit Müller und Jasseh war auch noch Julius Düwiger verwickelt, der nach dieser unglücklichen Aktion anschließend verletzt ausscheiden musste.

Im 2. Abschnitt mehrheitlich das gleiche Bild: Emmendingen ließ nicht locken und dem FVLB fehlten die zündenden Ideen im Gästestrafraum. Doch dann „zündete“ es in der 69. Min doch für einmal, als nach einer Balleroberung von Höcketstaller dieser erneut Schütze lancierte und dessen Hereingabe Felix Schwarzwälder zum viel umjubelten 2:1 über die Linie drückte. Es blieb bis zum Schluß beim gleichen Szenarium. Erst in den letzten Spielminuten lockerten die Gäste ihre Deckung, dabei sprang ausser einer guten Kopfballchance aus Nahdistanz, die Müller mit tollem Reflex klärte, nichts Zählbares heraus, zu sicher stand die Abwehr um Kilian Seng und Daniel Strohmeyer vor allem im Mittelblock. Qasi mit dem letzten Angriff spielte Kevin Meier einen langen Ball auf Alwin Tran, der den Ball technisch perfekt aus der Luft annahm und trocken im langen Eck zum finalen 3:1 versenkte.

Fazit

Ein Arbeitssieg gegen einen hartnäckigen und gut eingestellten Gegner.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Deck, Düwiger, Schwarzwälder, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Aliane, Meier, Tissier, Tran; Dennis Kaiser (ETW) und Moritz Mollenkopf kamen nicht zum Einsatz.

Torfolge: 1:0 (18.) Tindano, 1:1 (41.) Jasseh, 2:1 (69.) Schwarzwälder, 3:1 (90.+1) Tran;

SR: Markus Metzger (Bad Säckingen)

Zuschauer: 70

Montag, 05 Dezember 2016 13:57

Bahlinger SC U19 – FVLB A1 2:3

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A-Junioren-Verbandsliga, 11. Spieltag Saison 2016/2017, 04.12.2016

Bahlinger SC U19 – FV Lörrach-Brombach A1 2:3 (0:2)

FVLB siegt in einer recht ruppig geführten Partie letztendlich knapp aber verdient

ks. Aufgrund der frühen Anspielzeit herrschten anfangs etwas rutschige Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz, die sich im Laufe des Spiels aber mehr und mehr normalisierten. Unter der zunächst sehr großzügigen Leitung von SR Marco Brendle entwickelte sich von Beginn an eine recht hart geführte Partie, womit die Gastgeber versuchten, mit dieser Spielweise den FVLB einzuschüchtern. Der FVLB wählte diesmal eine etwas defensivere Spielweise, ließ zunächst Angreifer Sidi Tindano auf der Bank. So mußte sich ein durch Alwin Tran verstärktes Mittelfeld von Beginn an dem Angriffsschwung der Bahlinger erwehren, wo der bullige Center Marius Fischer als Vertreter des verletzten Kapitäns Lennart Bauer zunächst für die meiste Gefahr sorgte. Fischer war es auch, der in der 8. Min nach einer tollen Kombination in aussichtsreicher Abschlußposition etwas zögerlich wirkte und die Chance vergab. Der FVLB entwickelte so langsam aber auch sein Spiel und setzte vor allem auf schnelle Konterangriffe, wo sich diesmal die rechte Seite mit Kapitän Joshua Kopp und David Schütze besonders hervortat und erste gefährliche Angriffe lancierte. In der 10. Minute gelangte so ein Angriff auf Max Höcketstaller, der in zentraler Position die Übersicht behielt und den besser posierten Alwin Tran perfekt bediente, der das Spielgerät entschlossen zum 0:1 ins kurze Eck donnerte. Bahlingen zeigte sich leicht geschockt, verstärkte dann aber seine Bemühungen um einen schnellen Ausgleich. Doch die Deckung um Kilian Seng und Daniel Strohmeyer stand bombensicher, das Mittelfeld mit Felix Schwarzwälder, Konstantin Brugger und Alwin Tran arbeitete sehr gut gegen den Ball, ließ aus dem Spiel heraus kaum was zu. Nach Balleroberungen zeigten die überfallartigen Gegenangriffe über den fleißigen Tarek Aliane gehörige Wirkung, wurden von den Bahlingern nun aber schon im Ansatz, teils mit harten Fouls, unterbunden. Besonders Alwin Tran war hier der Leidtragende, der einige überharte Attacken über sich ergehen lassen musste. Ein mehr als grenzwertiges Foul leistete sich dann in der 30. Min BSC-Abwehrspieler Felix Winnewisser gegen den auf und davon sprintenden David Schütze nahe der Auslinie, wo der Bahlinger mit der Gelben Karte mehr als “gut“ wegkam. Von nun waren die Gemüter an der Seitenlinie doch recht heftig erhitzt. Spielerisch ließ der BSC mehr und mehr eine klare Linie vermissen. Auch Spielmacher Jannis Steimle konnte diesmal so gut wie keine Akzente setzen und blieb im Großen und Ganzen wirkungslos. Und mit Härte war unserer Mannschaft an diesem Tag auch nicht beizukommen, denn die Jungs hielten nun mehr und mehr dagegen. Nach gut 30 Minuten wechselte dann der FVLB Sidi Tindano für Max Höcketstaller im Angriff ein. Den pfeilschnellen Angreifer bekam die fast schon hünenhafte BSC-Deckung überhaupt nicht in den Griff und Tindano war es auch, der sich in der 41. Min den Ball selbst erkämpfte, der Innenverteidigung davonlief und auch Torhüter Noah Dägele souverän zum 0:2 überwinden konnte.

Durchatmen war in der Halbzeit angesagt. Hektik kam in der Kabine plötzlich auf, als David Schütze Kreislaufprobleme bekam. Nun bewies wieder einmal unser Physio Niko Kapagiannidis, wie wertvoll er für das Team ist. Nach seiner Versorgung kam David bald wieder auf die Beine und konnte in der Schlußphase des Spiels sogar noch einmal mittun.

Bahlingen kam wild entschlossen aus der Kabine und setzte die Gästeabwehr gleich unter Druck. Durch die notwendige Umstellung kam der Defensivverbund in der Folge leider etwas durcheinander. Der etatmäßige Abwehrchef Kevin Meier rückte für Schütze ins Mittelfeld. Eine aus FVLB-Sicht faire Balleroberung von Meier beurteilte der SR in der 48. Min mit Freistoß und darüberhinaus noch mit der Gelben Karte. Der daraus resultierende Freistoß segelte gefährlich vor’s Gästetor, Torhüter Lukas Müller zögerte mit dem Herauslaufen und der Ball rutschte Strohmeyer über den Hinterkopf unglücklich zum 1:2 in die Maschen. Nun war richtig “Stimmung in der Bude“. Bahlingen machte in den nächsten Minuten gehörigen Druck auf die Gästehintermannschaft. In der 53. Minute war es dann auch bereits soweit, als der FVLB eine etwas unübersichtliche Situation im Strafraum nicht klären konnte und Steimle den Abpraller mit hartem Schuß unerreichbar für Müller zum 2:2 ins Tor wuchtete. Schlimmste Befürchtungen musste man in dieser für den FVLB kritischen Phase haben. Doch die Mannschaft zeigte nun Charakter, rappelte sich wieder auf und hielt dagegen, wollte sich nicht so einfach von den stürmischen Gastgebern “abkochen“ lassen und startete ihrerseits wieder gefährliche Angriffe in Richtung Bahlinger Tor. Auch fand Kevin Meier in seiner ungewohnten Spielposition nun immer besser ins Spiel und setzte seine Nebenleute einige Male geschickt ins Szene. In der 60. Minute dann ein solches Zuspiel auf den zwischenzeitlich wieder für Tindano ins Spiel zurückgekehrte Max Höcketstaller, der der BSC-Abwehr enteilte und auf Torhüter Dägele zulief, die Ruhe behielt und diesen umspielte. Der Torhüter konnte nur noch mit einem regelwidrigen Griff in Höcketstaller’s Beine den Torabschluß verhindern. Der SR ahndete das Vergehen folgerichtig mit Strafstoß und zeigte dem TW obendrein noch die Gelbe Karte. Meier verwandelte den Strafraum souverän zur erneuten Gästeführung zum 2:3. Bahlingen erholte sich schnell von dem unererwarteten Rückschlag und drängte mit Macht auf den erneuten Ausgleich. Vermehrt wurde nun auch mit hohen und weiten Bällen in den Strafraum operiert, doch das Gästebollwerk hielt. Für erhebliche Gefahr sorgten jedoch einige Freistöße rund um den Gästestrafraum. Der SR pfiff in dieser Phase aber auch jede Kleinigkeit zu Ungunsten der Gäste. Das die Standards des BSC gefährlich sein können, sind in der Liga mittlerweile bekannt. Doch Torhüter Müller rettete in zwei Szenen bei brandgefährlichen “zweiten“ Bällen hervorragend und vereitelte so mögliche Einschüsse. Auf der Gegenseite wurde Sidi Tindano - zwischenzeitlich wieder für Höcketstaller im Spiel - nach einem unnachahmlichen Solo knapp vor der Strafraumgrenze umgerissen, doch hier blieb die SR-Pfeife stumm. Unsere Mannschaft kämpfte bis zum Umfallen und hielt letztlich dem Druck der Bahlinger bis zum Schlußpfiff stand. Der FVLB entführte mit etwas Glück aber auch mit Können und viel Herzblut damit die drei wertvollen Zähler und konnte sich somit für 3:4 Heimniederlage im Saisonstartspiel erfolgreich revanchieren.

Fazit: Wie schon beim Spiel im Grütt war die Begegnung nichts für schwache Nerven. Doch diesmal stand die hartumkämpfte Begegnung vor allem im Zeichen vieler Nicklichkeiten auf beiden Seiten. Entstanden sind diese aus FVLB-Sicht aber vornehmlich durch manchmal viel zu hartes Einsteigen einiger BSC-Akteure, mit denen der BSC dem FVLB den Schneid abzukaufen versuchte. Ein Übriges dazu tat dann eine aufgeheizte Stimmung in beiden Lagern, aber auch unter den Zuschauern. Enttäuschend dann die Reaktion nach dem Spiel, wo dann eigentlich „wieder gut sein sollte“. Jedenfalls blieb der Handschlag und die Gratulation unter den Trainern diesmal aus, zurück bleibt leider eine vergiftete Atmosphäre, das muss eigentlich nicht sein.

Torfolge: 0:1 (10.) Tran, 0:2 (41.) Tindano, 1:2 (48.) Eigentor Strohmeyer, 2:2 (53.) Steimle, 2:3 (61.) Meier (Foulelfmeter);

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Tran, Brugger, Schwarzwälder, Aliane, Höcketstaller;

AW-Spieler: Tindano, Meier, Torres;

SR: Marko Brendle (Freiburg)

Zuschauer: 80

Montag, 21 November 2016 15:23

FVLB A1 - SC Pfullendorf U19 7:0

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A-Junioren-Verbandsliga, 10. Spieltag Saison 2016/2017, 20.11.2016

FVLB A1 - SC Pfullendorf U19 7:0 (1:0)

FVLB überrollt im 2. Abschnitt den SCP mit Bilderbuchkombinationen

ks. Erneut eine reife Leistung bot unsere “Fohlen-Elf“ gegen einen SC Pfullendorf, der nur im ersten Abschnitt mithalten konnte. Die Gäste mussten ersatzgeschwächt und ohne Auswechselspieler im Grütt antreten. Einige Spieler muss Coach David Winder Woche für Woche an die Erste Mannschaft abgeben, die sich im Abstiegskampf in der Verbandsliga befindet. Aber auch die U19 muss sich in dieser Verfassung wohl Sorgen um den Ligaverbleib machen. Jedenfalls war das Team um Kapitän Andreas Zimmermann im zweiten Abschnitt chancenlos und hatte einer entfesselt aufspielenden FVLB A1 nichts mehr entgegenzusetzen.

Der FVLB übernahm sofort das Kommando, wollte ein frühes Tor. In der 14. Min eine erste gute Gelegenheit für Tarek Aliane, der nach glänzender Kombination aus guter Position an SCP-Goalie Julian Ammann scheiterte. In der 18. Min war es dann soweit: Max Höcketstaller tankte sich im Strafraum klasse durch, legte für Sidi Tindano auf, der jedoch verzog, der Abpraller fiel Geburtstagskind Julius Düwiger vor die Füße, der aus 8m trocken zur 1:0 Führung einnetzte. In der Folge ließ der FVLB in seinem Angriffsschwung nach, der Spielfluß ging etwas verloren, sodaß die Gästeabwehr nicht wie gewünscht weiter unter Druck gesetzt werden konnte. Auch wurde das Einzelspiel mittlerweile etwas übertrieben und es fehlte an der nötigen Laufbereitschaft. So kam Pfullendorf immer besser in Spiel, angetrieben von Kapitän Zimmermann. In der 30. Min ein gutes Durchspiel der Gäste auf ihren bulligen Stoßstürmer Bathuan Asran, der plötzlich frei vor Lukas Müller auftauchte, dieser jedoch mit einer prächtigen Parade den Ausgleichstreffer gerade noch verhindern konnte. Dies sollte die einzigste nennenswerte Torgelegenheit der Gäste bleiben. Dem FVLB gelangen noch ein paar gute Durchspiele, doch die finalen Flanken kamen bis zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht an.

Im 2. Abschnitt wollte man den Druck wieder erhöhen, doch hielten die Gäste zunächst mit viel Kampfgeist gut dagegen. Die Vorentscheidung fiel dann jedoch in der 52. Min durch eine schöne Einzelaktion von Höcketstaller, der sich auf engstem Raum gegen 3,4 Gegenspieler durchsetzte und Ammann mit einem trockenen Schuß ins lange Eck zum 2:0 überwand. Das war das Signal für einen wahren Sturmlauf, dem die Gäste in der Folge nichts mehr entgegenzusetzen hatten. In der 58. Min ein klasse Durchspiel über Alwin Tran, der auf Höcketstaller querlegte, doch 2m vor dem Tor ließ der Stürmer die Entschlossenheit vermissen und Ammann konnte spektakulär nochmals retten. In der 60. Min fiel dann aber doch das 3:0, als Felix Schwarzwälder für Aliane auflegte, der entschlossen zum Torerfolg abschloß. Kaum zwei Minuten später erneut eine Bilderbuchkombination über Tran und Düwiger, doch wieder „versemmelt“ Höcketstaller in aussichtsreicher Position. Das 4:0 fiel in der 64. Minute. Nach einer Ecke war Kapitän Joshua Kopp mit dem Kopf zur Stelle, als Goalie Ammann die Flanke unterlief. Es war aber der einzige gravierende Fehler des Schlussmannes. In der 67. Min folgte bereits das 5:0, als sich Kilian Seng gut durchtankte und seine Hereingabe Aliane im 2. Anlauf verwertete. Auch in der 75. Minute war erneut Seng der Ausgangspunkt für den sechsten Treffer, diesmal konnte Schwarzwälder von der guten Vorarbeit erben. Ein weiteres Tor hätte eigentlich in der 78. Minute fallen müssen, als nach einer Balleroberung von Tran dieser David Schütze auf die Reise schickte, dessen Hereingabe jagte Leo Torres jedoch aus 5m über’s Gehäuse. Besser machte es der Franzose dann in der 85. Minute, als Aliane mit einem Musterpass Schütze einsetzte, dessen Hereingabe Ammann zwar noch abwehren konnte, gegen den Nachschuss von Torres zum 7:0 war er jedoch machtlos. Das war’s dann und kurze Zeit später beendete der souveräne Schiedsrichter Mirko Kozul die einseitige Partie.

Fazit: Mit diesem Erfolg beendete die A1 eine durchaus gelungene Vorrunde, nachdem sie zunächst etwas „schleppend“ in die Saison startete und die ersten beiden Heimpartien gegen Bahlingen (3:4) und Kuppenheim (0:4) abgeben musste. Mittlerweile ist die junge Mannschaft jedoch in der Liga „angekommen“ und blieb in den letzten sieben Begegnungen ungeschlagen. Es folgt in 14 Tagen noch die erste Rückrundenpartie beim Tabellenzweiten SC Bahlingen, wo man sich für die äusserst unglückliche Niederlage zum Saisonbeginn revanchieren möchte.

Torfolge: 1:0 (18.) Düwiger, 2:0 (52.) Höcketstaller, 3:0 (60.) Aliane, 4:0 (64.) Kopp, 5:0 (67.) Aliane, 6:0 (75.) Schwarzwälder, 7:0 (86.) Torres;

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Tindano, Höcketstaller;

Einwechselspieler: Tran, Seng, Deck, Torres;

SR: Mirko Kozul

Zuschauer: 60

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