Saison 2016/17

Saison 2016/17 (15)

Montag, 27 März 2017 12:26

FVLB A1 – Freiburger FC U19 1:2

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A-Junioren Verbandsliga Südbaden, 16. Spieltag, 26.03.2017

FVLB A1 – Freiburger FC U19 1:2 (0:1)

Dem souveränen Spitzenreiter Paroli geboten – unglückliche Niederlage

ks. Am Freitagabend musste das Team bei der sehr frustrierenden Sportlerwahl, wo die letztjährige B1-Meistermannschaft zur Wahl als Mannschaft des Jahres 2016 vorgeschlagen war, den U14-Basketball-Junioren des CVJM den Vortritt lassen. Glückwunsch von dieser Stelle aus nochmals an die Jungs vom CVJM! Grandios waren jedoch einerseits der Auftritt des gesamten Meisterteams an diesem Abend im “Burghof“ im schicken Outfit sowie richtig sensationell der geschlossene Aufmarsch der Eltern an diesem Abend.

Aus diesem enttäuschenden Negativerlebnis “zogen“ die Mannschaft und die Trainer zusätzliche Motivation für das Spiel gegen den Freiburger FC,  der als ungeschlagener Tabellenführer im Grütt antrat. In der Hinrunde hatte der FVLB den “Bobbele‘s“ schon ein 2:2 Unentschieden abgetrotzt und so wollte man dem Team von Trainer Julian Wiedensohler unbedingt die erste Saisonniederlage beifügen. Der FVLB veränderte etwas seine Grundausrichtung, wollte dem konter- und spielstarken Leader nicht ins offene Messer laufen. Diese Strategie sah sich jedoch nach knapp einer Minute bereits über den Haufen geworfen, als der FFC mit dem ersten Angriff des Spiels und mit einer als Flanke gedachten “Bogenlampe“ durch Hassan Mourad mit 0:1 in Führung ging. Dieser Treffer spielte natürlich den Gästen in die Karten und lähmte im gleichen Maße die FVLB-Spielweise, der FVLB bekam einfach keinen Zugriff auf das Spiel und man konnte sich in dieser Phase bei Goalie Lukas Müller bedanken, dass die Gäste ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Kurz nach dem 0:1 rettete Müller sensationell gegen den starken Stürmer Marko Radovanovic, als sich dieser nach glänzendem Zuspiel im Laufduell gegen die FVLB-Deckung durgesetzt hatte. Der FVLB hatte eine erste gute Chance in der 9. Minute, als Sidi Tindano an einer Freistossflanke von David Schütze knapp vorbeisprang. Nach gut 20 Minuten entschloss sich dann der Coach früh zu einer taktischen Umstellung und kehrte zur “gewohnten“ Spielweise mit aggressiverem Forechecking zurück. Diese Maßnahme trug zusehends Früchte, brachte vor allem auch eine gewisse Unordnung ins bislang souveräne Aufbauspiel der Gäste. Vor allem Tindano im Angriffszentrum spielte an diesem Tag groß auf, war ein steter Unruheherd für die Gästeabwehr, obwohl er einige Male das Einzelspiel übertrieb. In der 25. Minute scheiterte er auf Vorarbeit von Julius Düwiger im Eins gegen Eins am starken FFC-Goalie Marc Philipp. Bis zum Pausenpfiff des SR wogte die Partie nun ausgeglichen hin und her.

Für den 2. Abschnitt hatte sich dann die Mannschaft viel vorgenommen, was sie auch eindrücklich in Taten umsetzte. Für 20 Minuten brannte unsere A1 ein wahres Angriffs-Feuerwerk ab und stürzte die Gästeabwehr von einer Verlegenheit in die andere. Nur an der letzten Konsequenz beim Abschluss haperte es oder FFC-Goalie Philipp rettete ein ums andere Mal. So in der 55. Minute, als nach glänzendem Zuspiel von Tarek Aliane auf Max Höcketstaller, der etwas zu lange zögerte und von Abwehrmann Simon Huber im letzten Moment noch geblockt werden konnte. Eine Minute später scheiterte der aufgerückte Daniel Strohmeyer nach einer Ecke aussichtsreich. In der 57. Min dann die größte Tat von Philipp, als sich Höcketstaller im Strafraum gegen drei Gegenspieler unnachahmlich durchsetzte, doch seinen durchaus guten Abschluss rettete der Goalie mit einer fantastischen Reaktion. Eine Angriffswelle auf die andere rollte in Richtung FFC-Tor. Dann war es auch endlich soweit, als in der 72. Min Höcketstaller auf eine erneute Aliane-Vorlage im zweiten Nachsetzen Philipp zum vielumjubelten 1:1 Ausgleich überwinden konnte. Es folgte danach nochmals eine Temposteigerung auf beiden Seiten, denn auch der FFC legte noch einmal den Schalter um und spielte voll auf Sieg. Ein Klassespiel entwickelte sich mit Torszenen vor beiden Toren. Unglücklich dann leider einige Entscheidungen vom Schiedsrichter zu Ungunsten der Heimmannschaft, als er zunächst Alwin Tran in einer aussichtsreichen Position wegen vermeintlichem Abseits zurückpfiff. Die Entscheidung fiel indessen auf der Gegenseite, als in der 88. Min der SR-Pfiff bei einer eindeutigen Abseitsstellung von Radovanovic leider ausblieb und der Liga-Topscorer diese Chance eiskalt zum 1:2 nutzte. Nochmals warf der FVLB alles nach vorne, doch leider erfolglos. Nach 93 ereignisreichen Spielminuten beendete SR Nico Martorana die überaus attraktive Klassepartie.

Fazit: Für einmal erzielte der FVLB nicht den letzten, entscheidenden Treffer. Den Sieg hat sich der FFC mit einer cleveren und vor allem im ersten Abschnitt souveränen Spielweise durchaus verdient, der damit dem Meistertitel einen weiteren entscheidenden Schritt näher gekommen ist. Dem FVLB fehlte hingegen heute das berühmte Quäntchen Glück.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Deck, Brugger, Imbrogiano, Düwiger, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: (24.) Schwarzwälder, Aliane, (50.) Kujabi, (79.) Tran;

Nicht eingesetzt: Kaiser (ETW), Mollenkopf, Seng, Tissier (verletzt)

Torfolge: 0:1 (1.) Mourad, 1:1 (72.) Höcketstaller, 1:2 (88.) Radovanovic

SR: Nico Martorana (Kleines Wiesental)

Zuschauer: 80

Samstag, 18 März 2017 23:29

Eintracht Freiburg U19 - FVLB A1 2:2

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A-Junioren Verbandsliga, 15. Spieltag, 18.03.2017

Eintracht Freiburg U19 - FVLB A1 2:2 (0:2)

A1 gibt nach toller erster Halbzeit doch noch zwei Punkte ab

ks. Um es vorweg zu nehmen, die Begegnung zwischen dem aktuellen Zweiten FVLB gegen den Dritten Eintracht wurde dem Prädikat „Spitzenspiel“ voll und ganz gerecht, dies trotz böiger Windverhältnisse. Die jeweilige Mannschaft mit dem heftigen Wind im Rücken dominierte eine Halbzeit.

Im ersten Abschnitt war das eindeutig der FVLB, der den Gastgeber in seiner Hälfte phasenweise einschnürte und den Ball gekonnt und flüssig zirkulieren ließ. In der 9. Min bediente der aufgerückte Kilian Seng mustergültig Sidi Tindano, der in dieser Szene jedoch noch etwas unentschlossen wirkte und Eintracht-Torhüter Leon Hoppe vor keine Probleme stellte. Machtlos war der Goalie dann jedoch in der 14. Minute, als nach einem schnellen Konterangriff Tarek Aliane den FVLB-Sturmführer mustergültig in die Gasse freispielte und Tindano diesmal entschlossen zum 0:1 abschloß. In der Folge blieben die Gäste weiter am Drücker und die nächsten guten Gelegenheiten ließen auch nicht lange auf sich warten. In der 19. Min scheiterte Max Höcketstaller am guten Hoppe, in der 28. Min war es erneut Höcketstaller, der nach einer Superkombination erneut am Torwart scheiterte. In der 30. Min zirkelte Aliane einen Freistoß auf den Kopf von Höcketstaller, diesmal flog der gute Versuch jedoch knapp über das Eintrachtgehäuse. In der 36. Min war es dann aber doch soweit, als erneut nach einer gelungenen Ballstafette Höcketstaller mustergültig für den aufgerückten Giuseppe Imbrogiano auflegte, der mit überlegtem Schuss vom Sechzehnereck ins lange Toreck traf. Mit dem 0:2 Rückstand waren die Gastgeber zur Pause eigentlich noch gut bedient.

Für den 2. Abschnitt nahm man sich vor, den Ball gegen den böigen Wind flach zu halten und über Kombinationsspiel weiter die Spielkontrolle zu behalten. Das ging dann auch ca 20 Minuten gegen die nun dominierenden Eintracht’ler mehr oder weniger gut, obwohl sich bis dahin schon einige Unsicherheiten in der Abwehrarbeit einschlichen. In der 60. Min scheiterte Sidi Tindano mit einem Heber über den Torwart am Querbalken, das wäre zu diesem Zeitpunkt wohl die Entscheidung gewesen. Stattdessen gelang den Gastgebern in  der 69. Min wie aus heiterem Himmel der doch etwas überraschende Anschlusstreffer zum 1:2, als bei einem Flankenball gleich mehrere FVLB’ler nicht konsequent zum Ball gingen und Paul-Gregor Hartmann mit dem Rücken zum Tor mit einem tollen Schuss aus der Drehung traf. Das war das Signal für die Gastgeber, nochmals auf die Tube zu drücken und die Gästeabwehr schwamm nun bedenklich. Bereits in der 74. Min war es dann auch soweit, als erneut nach einem Flankenball die Abwehr unsortiert wirkte und der Abpraller vom völlig freistehenden Oldi Lajthia aus gut 22m in den Torgiebel gezimmert wurde. Nach diesem Treffer „wachte“ der FVLB erfreulicherweise wieder aus seiner Tiefschlafphase auf und das Team zeigte nochmals eine Reaktion. Aber auch die Gastgeber wollten unbedingt noch den „lucky punch“ setzen und so wogte die Partie in den letzten Minuten rasant hin und her. Die beste Gelegenheit für den FVLB ließ in der Schlußphase Kapitän Joshua Kopp liegen, als er nach einem abgewehrten Freistossball etwas überhastet verzog. Nach dem Schlußpfiff von SR Jörn Schumann wirkten beide Mannschaften nach der intensiven und stets fairen Begegnung mit dem Resultat nicht so richtig zufrieden.

Fazit

Der FVLB zeigte nach der enttäuschenden Leistung in Kuppenheim eine deutliche Leistungssteigerung. Mit den Windverhältnissen hatten beide Teams deutlich zu kämpfen. Die erste Halbzeit war aus FVLB-Sicht richtig gut und überzeugend. Nicht ganz zufrieden zeigte sich das Trainerteam hingegen mit der nachlässigen Abwehrhaltung im zweiten Abschnitt. Beide Treffer der Eintracht waren zwar äusserst sehenswert, in der Entstehung wurden sie aber durch viel zu leichte Fehler und mangelnder Konzentration begünstigt.  

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Seng, Schütze, Brugger, Tran, Imbrogiano, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Mollenkopf, Tissier;

Deck, Düwiger, Kujabi sowie Dennis Kaiser (ETW) kamen nicht zum Einsatz.

Torfolge: 0:1 (14.) Tindano, 0:2 (36.) Imbrogiano, 1:2 (69.) Hartmann, 2:2 (74.) Lajthia;

SR: Jörn Schumann (Sexau)

Zuschauer: 50

Samstag, 11 März 2017 22:27

SV08 Kuppenheim U19 - FVLB A1 1:0

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A-Junioren Verbandsliga, 13. Spieltag, 11.03.2017

SV08 Kuppenheim U19 - FVLB A1 1:0 (1:0)

Ein „gebrauchter“ Tag für den FVLB in Kuppenheim

ks. Die Enttäuschung war dem gesamten FVLB-Tross nach Spielschluß ins Gesicht geschrieben. Dabei wollte man für die 0:4 Heimniederlage doch Revanche nehmen. Doch damit wurde es nichts. Lag’s am ungewohnten Naturrasen, auf dem man nach langer Zeit wieder einmal spielte? Erinnerungen an den Auftritt in Donaueschingen wurden wach. Nein, so reicht das gegen keinen Gegner. Vielmehr war es ein pomadiger Auftritt mit viel zu vielen Ausfällen in einem Spiel, das kann keine Mannschaft kompensieren. Normalform zeigten höchstens Jonathan Deck und vielleicht noch Giuseppe Imbrogiano.  Dabei hätte es durchaus optimal beginnen können, denn schon in der 1. Minute setzte Max Höcketstaller seinen Sturmpartner Sidi Tindano geschickt ein, der allein auf’s Kuppenheimer Tor zulief, jedoch am besten Spieler der Gastgeber, Torhüter Lukas Fischer, in bester Position scheiterte. Dann war es mit der FVLB-Herrlichkeit zunächst auch schon vorbei, stattdessen bestimmten die kampfstarken und einsatzwilligen Gastgeber zusehends das Geschehen. Zweikämpfe konnte der Gast im 1. Abschnitt so gut wie keine gewinnen, Kunststück - wenn man auch gar nicht bereit ist, diese zumindest zu führen. Das genügte bereits aus Kuppenheimer Sicht, denn spielerisch hatten die Gastgeber nicht viel zu bieten, zumal sogar ihre beiden besten Akteure Marcel Garbacziok und Eren Okan verletzungsbedingt ausfielen. Diese beiden Ausnahmekönner hatten den FVLB im Vorspiel im Alleingang “abgeschossen“. In der 3. und 16. Min hatten die Gastgeber bereits zwei dicke Chancen liegen lassen, ehe in der 23. Min fast schon folgerichtig der Führungstreffer dann doch fiel. Felix Schwarzwälder und Torhüter Lukas Müller agierten viel zu zögerlich nach dem Motto  “nimm ihn du – ich hab ihn auch nicht“ und so konnte der Kuppenheimer Benjamin Radke den Ball völlig unbedrängt ins hohe Eck lupfen. Fast hätte im Gegenzug Kevin Meier den schnellen Ausgleich erzielt, als ihn Tindano nach einem unwiderstehlichen Solo entlang der Aussenlinie mustergültig bediente, Meier’s Abschluss blieb jedoch zu harmlos, sodass ein Abwehrspieler kurz vor der Torlinie den verwaisten Kasten sauber halten konnte. Nun rappelte sich der FVLB doch allmählich etwas auf, ohne jedoch in den Aktionen zwingend zu werden. Kurz vor Halbzeit nochmals eine Chance zum Ausgleich, als David Schütze Tindano per Freistoss bediente, doch erneut bliebt Fischer im SVK-Gehäuse der Sieger im direkten Duell.

Etwas lauter diesmal die Ansprache in der Halbzeitpause, auch mit dem Hintergedanken, die Jungs aus ihrer Lethargie aufzurütteln. Das gelang dann auch zumindest, was Einsatzwille und Laufbereitschaft betraf. Doch gegen die nun immer vielbeinigere SVK-Defensive fehlten heute auch die Ideen, sich im Strafraum entscheidend durchzusetzen. Symptomatisch für das FVLB-Spiel, dass im 2. Abschnitt nicht ein Schuss auf das Gastgebergehäuse durchkam. Entweder gingen die Schüsse weit oder hoch daneben oder drüber, oder es wurde sich „zu Tode kombiniert“, anstatt den Abschluss zu suchen. Kurzum: heute hätte der FVLB noch bis in die Nacht kicken können, ein Treffer wäre wohl nicht gefallen.

Fazit

Es ist schwierig, die Drehzahl zu erhöhen, wenn man zunächst den Schongang eingeschaltet hat. Es fehlte der unbedingte Wille, auch wenn es mal nicht so läuft, zumindest den eigenen Kasten sauber zu halten. Dieser Torverhinderungsspirit ging dem Team heute zumindest in der 1. Halbzeit ab. Nur an dem holprigen und ungewohnten Geläuf die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach. Dafür haben die Gastgeber viel zu großartige Gegenwehr mit vorbildlichem Kampfgeist geleistet. Die unzähligen Unterbrechungen durch Foulspiele oder die unzähligen Auswechslungen im Minutentakt! unterbanden darüberhinaus jeglichen Spielfluß. Abhaken und im nächsten Spiel wieder besser machen.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Deck, Schwarzwälder, Meier, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Tran, Imbrogiano, Kujabi; Dennis Kaiser (ETW) kam nicht zum Einsatz.

Torfolge: 1:0 (23.) Radke;

SR: Matthias Brudek

Zuschauer: 30

Joni Deck (Mitte) war heute in Kuppenheim noch der auffälligste FVLB-Akteur

 

Montag, 06 März 2017 08:52

FVLB A1 – FC 03 Emmendingen 3:1

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A-Junioren Verbandsliga, 12. Spieltag, 05.03.2017

FVLB A1 – FC 03 Emmendingen 3:1 (1:1)

Schwieriges Spiel konnte letztendlich erfolgreich gestaltet werden

ks. Es war uns vor dem Spiel klar und endeutig bewußt, dass es gegen den FC Emmendingen heute schwer werden würde. Die Mannschaft tat also gut daran, die Warnungen der Trainer im Vorfeld „ernst“ zu nehmen und nicht auf die Tabelle zu schauen. Schließlich kannte man aus der letzten Saison noch eine Vielzahl von Spielern samt Trainer Massimo Capezzera, der die A-Junioren nun in der Winterpause übernommen hat. Vor allem taktisch waren die Gäste sehr gut auf uns eingestellt, ließen im letzten Drittel - also in Strafraumnähe - für unser Spiel nicht viel zu. Auf der anderen Seite mussten wir jederzeit höllisch aufpassen, wenn die Gäste mit langen Diagonalbällen das Spiel „aufrissen“ und vor allem über die rechte Angriffsseite sich ein ums andere Mal gefährlich entwickelten. Vor allem bei hohen Bällen war der FCE brandgefährlich, hatte mit Maurice von Winkler - kam in der Winterpause vom OFV zum FCE zurück - einen steten Unruheherd in ihren Reihen. Lukas Müller im FVLB-Tor wirkte jedoch bei einigen gefährlichen Aktionen nach Eckbällen und Freistössen sehr sicher und hielt was zu halten war. Auf der Gegenseite hatten wir im Angriffsspiel zu wenig Bewegung - oder auch zu wenig Platz. Beim ersten vernünftigen Angriff, eingeleitet vom agilen Max Höcketstaller auf David Schütze, leistete Letzterer mit einem klugen Rückpass in den Rücken der Abwehr auf Sidi Tindano die glänzende Vorarbeit zum 1:0 (18.) des Stürmers. Die Emmendinger liessen sich durch den Rückstand jedoch nicht beirren, hielten an ihrem Konzept der stabilen Abwehrhaltung weiterhin fest. Eine erste dicke Chance hatten die Gäste durch den hoch aufgeschossenen Oliver Avaro San Antonio, doch Müller hielt glänzend. Kurz vor dem Pausentee gelang ihnen dann doch der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Ausgleich, als ein weiter Flankenball von Müller beim Wegboxen leider nicht richtig getroffen wurde und das Spielgerät dem mitgelaufenen Ousman Jasseh auf den Kopf fiel, von wo er ins Tor trudelte. In den Luftkampf mit Müller und Jasseh war auch noch Julius Düwiger verwickelt, der nach dieser unglücklichen Aktion anschließend verletzt ausscheiden musste.

Im 2. Abschnitt mehrheitlich das gleiche Bild: Emmendingen ließ nicht locken und dem FVLB fehlten die zündenden Ideen im Gästestrafraum. Doch dann „zündete“ es in der 69. Min doch für einmal, als nach einer Balleroberung von Höcketstaller dieser erneut Schütze lancierte und dessen Hereingabe Felix Schwarzwälder zum viel umjubelten 2:1 über die Linie drückte. Es blieb bis zum Schluß beim gleichen Szenarium. Erst in den letzten Spielminuten lockerten die Gäste ihre Deckung, dabei sprang ausser einer guten Kopfballchance aus Nahdistanz, die Müller mit tollem Reflex klärte, nichts Zählbares heraus, zu sicher stand die Abwehr um Kilian Seng und Daniel Strohmeyer vor allem im Mittelblock. Qasi mit dem letzten Angriff spielte Kevin Meier einen langen Ball auf Alwin Tran, der den Ball technisch perfekt aus der Luft annahm und trocken im langen Eck zum finalen 3:1 versenkte.

Fazit

Ein Arbeitssieg gegen einen hartnäckigen und gut eingestellten Gegner.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Deck, Düwiger, Schwarzwälder, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen

Aliane, Meier, Tissier, Tran; Dennis Kaiser (ETW) und Moritz Mollenkopf kamen nicht zum Einsatz.

Torfolge: 1:0 (18.) Tindano, 1:1 (41.) Jasseh, 2:1 (69.) Schwarzwälder, 3:1 (90.+1) Tran;

SR: Markus Metzger (Bad Säckingen)

Zuschauer: 70

Montag, 05 Dezember 2016 13:57

Bahlinger SC U19 – FVLB A1 2:3

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A-Junioren-Verbandsliga, 11. Spieltag Saison 2016/2017, 04.12.2016

Bahlinger SC U19 – FV Lörrach-Brombach A1 2:3 (0:2)

FVLB siegt in einer recht ruppig geführten Partie letztendlich knapp aber verdient

ks. Aufgrund der frühen Anspielzeit herrschten anfangs etwas rutschige Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz, die sich im Laufe des Spiels aber mehr und mehr normalisierten. Unter der zunächst sehr großzügigen Leitung von SR Marco Brendle entwickelte sich von Beginn an eine recht hart geführte Partie, womit die Gastgeber versuchten, mit dieser Spielweise den FVLB einzuschüchtern. Der FVLB wählte diesmal eine etwas defensivere Spielweise, ließ zunächst Angreifer Sidi Tindano auf der Bank. So mußte sich ein durch Alwin Tran verstärktes Mittelfeld von Beginn an dem Angriffsschwung der Bahlinger erwehren, wo der bullige Center Marius Fischer als Vertreter des verletzten Kapitäns Lennart Bauer zunächst für die meiste Gefahr sorgte. Fischer war es auch, der in der 8. Min nach einer tollen Kombination in aussichtsreicher Abschlußposition etwas zögerlich wirkte und die Chance vergab. Der FVLB entwickelte so langsam aber auch sein Spiel und setzte vor allem auf schnelle Konterangriffe, wo sich diesmal die rechte Seite mit Kapitän Joshua Kopp und David Schütze besonders hervortat und erste gefährliche Angriffe lancierte. In der 10. Minute gelangte so ein Angriff auf Max Höcketstaller, der in zentraler Position die Übersicht behielt und den besser posierten Alwin Tran perfekt bediente, der das Spielgerät entschlossen zum 0:1 ins kurze Eck donnerte. Bahlingen zeigte sich leicht geschockt, verstärkte dann aber seine Bemühungen um einen schnellen Ausgleich. Doch die Deckung um Kilian Seng und Daniel Strohmeyer stand bombensicher, das Mittelfeld mit Felix Schwarzwälder, Konstantin Brugger und Alwin Tran arbeitete sehr gut gegen den Ball, ließ aus dem Spiel heraus kaum was zu. Nach Balleroberungen zeigten die überfallartigen Gegenangriffe über den fleißigen Tarek Aliane gehörige Wirkung, wurden von den Bahlingern nun aber schon im Ansatz, teils mit harten Fouls, unterbunden. Besonders Alwin Tran war hier der Leidtragende, der einige überharte Attacken über sich ergehen lassen musste. Ein mehr als grenzwertiges Foul leistete sich dann in der 30. Min BSC-Abwehrspieler Felix Winnewisser gegen den auf und davon sprintenden David Schütze nahe der Auslinie, wo der Bahlinger mit der Gelben Karte mehr als “gut“ wegkam. Von nun waren die Gemüter an der Seitenlinie doch recht heftig erhitzt. Spielerisch ließ der BSC mehr und mehr eine klare Linie vermissen. Auch Spielmacher Jannis Steimle konnte diesmal so gut wie keine Akzente setzen und blieb im Großen und Ganzen wirkungslos. Und mit Härte war unserer Mannschaft an diesem Tag auch nicht beizukommen, denn die Jungs hielten nun mehr und mehr dagegen. Nach gut 30 Minuten wechselte dann der FVLB Sidi Tindano für Max Höcketstaller im Angriff ein. Den pfeilschnellen Angreifer bekam die fast schon hünenhafte BSC-Deckung überhaupt nicht in den Griff und Tindano war es auch, der sich in der 41. Min den Ball selbst erkämpfte, der Innenverteidigung davonlief und auch Torhüter Noah Dägele souverän zum 0:2 überwinden konnte.

Durchatmen war in der Halbzeit angesagt. Hektik kam in der Kabine plötzlich auf, als David Schütze Kreislaufprobleme bekam. Nun bewies wieder einmal unser Physio Niko Kapagiannidis, wie wertvoll er für das Team ist. Nach seiner Versorgung kam David bald wieder auf die Beine und konnte in der Schlußphase des Spiels sogar noch einmal mittun.

Bahlingen kam wild entschlossen aus der Kabine und setzte die Gästeabwehr gleich unter Druck. Durch die notwendige Umstellung kam der Defensivverbund in der Folge leider etwas durcheinander. Der etatmäßige Abwehrchef Kevin Meier rückte für Schütze ins Mittelfeld. Eine aus FVLB-Sicht faire Balleroberung von Meier beurteilte der SR in der 48. Min mit Freistoß und darüberhinaus noch mit der Gelben Karte. Der daraus resultierende Freistoß segelte gefährlich vor’s Gästetor, Torhüter Lukas Müller zögerte mit dem Herauslaufen und der Ball rutschte Strohmeyer über den Hinterkopf unglücklich zum 1:2 in die Maschen. Nun war richtig “Stimmung in der Bude“. Bahlingen machte in den nächsten Minuten gehörigen Druck auf die Gästehintermannschaft. In der 53. Minute war es dann auch bereits soweit, als der FVLB eine etwas unübersichtliche Situation im Strafraum nicht klären konnte und Steimle den Abpraller mit hartem Schuß unerreichbar für Müller zum 2:2 ins Tor wuchtete. Schlimmste Befürchtungen musste man in dieser für den FVLB kritischen Phase haben. Doch die Mannschaft zeigte nun Charakter, rappelte sich wieder auf und hielt dagegen, wollte sich nicht so einfach von den stürmischen Gastgebern “abkochen“ lassen und startete ihrerseits wieder gefährliche Angriffe in Richtung Bahlinger Tor. Auch fand Kevin Meier in seiner ungewohnten Spielposition nun immer besser ins Spiel und setzte seine Nebenleute einige Male geschickt ins Szene. In der 60. Minute dann ein solches Zuspiel auf den zwischenzeitlich wieder für Tindano ins Spiel zurückgekehrte Max Höcketstaller, der der BSC-Abwehr enteilte und auf Torhüter Dägele zulief, die Ruhe behielt und diesen umspielte. Der Torhüter konnte nur noch mit einem regelwidrigen Griff in Höcketstaller’s Beine den Torabschluß verhindern. Der SR ahndete das Vergehen folgerichtig mit Strafstoß und zeigte dem TW obendrein noch die Gelbe Karte. Meier verwandelte den Strafraum souverän zur erneuten Gästeführung zum 2:3. Bahlingen erholte sich schnell von dem unererwarteten Rückschlag und drängte mit Macht auf den erneuten Ausgleich. Vermehrt wurde nun auch mit hohen und weiten Bällen in den Strafraum operiert, doch das Gästebollwerk hielt. Für erhebliche Gefahr sorgten jedoch einige Freistöße rund um den Gästestrafraum. Der SR pfiff in dieser Phase aber auch jede Kleinigkeit zu Ungunsten der Gäste. Das die Standards des BSC gefährlich sein können, sind in der Liga mittlerweile bekannt. Doch Torhüter Müller rettete in zwei Szenen bei brandgefährlichen “zweiten“ Bällen hervorragend und vereitelte so mögliche Einschüsse. Auf der Gegenseite wurde Sidi Tindano - zwischenzeitlich wieder für Höcketstaller im Spiel - nach einem unnachahmlichen Solo knapp vor der Strafraumgrenze umgerissen, doch hier blieb die SR-Pfeife stumm. Unsere Mannschaft kämpfte bis zum Umfallen und hielt letztlich dem Druck der Bahlinger bis zum Schlußpfiff stand. Der FVLB entführte mit etwas Glück aber auch mit Können und viel Herzblut damit die drei wertvollen Zähler und konnte sich somit für 3:4 Heimniederlage im Saisonstartspiel erfolgreich revanchieren.

Fazit: Wie schon beim Spiel im Grütt war die Begegnung nichts für schwache Nerven. Doch diesmal stand die hartumkämpfte Begegnung vor allem im Zeichen vieler Nicklichkeiten auf beiden Seiten. Entstanden sind diese aus FVLB-Sicht aber vornehmlich durch manchmal viel zu hartes Einsteigen einiger BSC-Akteure, mit denen der BSC dem FVLB den Schneid abzukaufen versuchte. Ein Übriges dazu tat dann eine aufgeheizte Stimmung in beiden Lagern, aber auch unter den Zuschauern. Enttäuschend dann die Reaktion nach dem Spiel, wo dann eigentlich „wieder gut sein sollte“. Jedenfalls blieb der Handschlag und die Gratulation unter den Trainern diesmal aus, zurück bleibt leider eine vergiftete Atmosphäre, das muss eigentlich nicht sein.

Torfolge: 0:1 (10.) Tran, 0:2 (41.) Tindano, 1:2 (48.) Eigentor Strohmeyer, 2:2 (53.) Steimle, 2:3 (61.) Meier (Foulelfmeter);

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Tran, Brugger, Schwarzwälder, Aliane, Höcketstaller;

AW-Spieler: Tindano, Meier, Torres;

SR: Marko Brendle (Freiburg)

Zuschauer: 80

Montag, 21 November 2016 15:23

FVLB A1 - SC Pfullendorf U19 7:0

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A-Junioren-Verbandsliga, 10. Spieltag Saison 2016/2017, 20.11.2016

FVLB A1 - SC Pfullendorf U19 7:0 (1:0)

FVLB überrollt im 2. Abschnitt den SCP mit Bilderbuchkombinationen

ks. Erneut eine reife Leistung bot unsere “Fohlen-Elf“ gegen einen SC Pfullendorf, der nur im ersten Abschnitt mithalten konnte. Die Gäste mussten ersatzgeschwächt und ohne Auswechselspieler im Grütt antreten. Einige Spieler muss Coach David Winder Woche für Woche an die Erste Mannschaft abgeben, die sich im Abstiegskampf in der Verbandsliga befindet. Aber auch die U19 muss sich in dieser Verfassung wohl Sorgen um den Ligaverbleib machen. Jedenfalls war das Team um Kapitän Andreas Zimmermann im zweiten Abschnitt chancenlos und hatte einer entfesselt aufspielenden FVLB A1 nichts mehr entgegenzusetzen.

Der FVLB übernahm sofort das Kommando, wollte ein frühes Tor. In der 14. Min eine erste gute Gelegenheit für Tarek Aliane, der nach glänzender Kombination aus guter Position an SCP-Goalie Julian Ammann scheiterte. In der 18. Min war es dann soweit: Max Höcketstaller tankte sich im Strafraum klasse durch, legte für Sidi Tindano auf, der jedoch verzog, der Abpraller fiel Geburtstagskind Julius Düwiger vor die Füße, der aus 8m trocken zur 1:0 Führung einnetzte. In der Folge ließ der FVLB in seinem Angriffsschwung nach, der Spielfluß ging etwas verloren, sodaß die Gästeabwehr nicht wie gewünscht weiter unter Druck gesetzt werden konnte. Auch wurde das Einzelspiel mittlerweile etwas übertrieben und es fehlte an der nötigen Laufbereitschaft. So kam Pfullendorf immer besser in Spiel, angetrieben von Kapitän Zimmermann. In der 30. Min ein gutes Durchspiel der Gäste auf ihren bulligen Stoßstürmer Bathuan Asran, der plötzlich frei vor Lukas Müller auftauchte, dieser jedoch mit einer prächtigen Parade den Ausgleichstreffer gerade noch verhindern konnte. Dies sollte die einzigste nennenswerte Torgelegenheit der Gäste bleiben. Dem FVLB gelangen noch ein paar gute Durchspiele, doch die finalen Flanken kamen bis zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht an.

Im 2. Abschnitt wollte man den Druck wieder erhöhen, doch hielten die Gäste zunächst mit viel Kampfgeist gut dagegen. Die Vorentscheidung fiel dann jedoch in der 52. Min durch eine schöne Einzelaktion von Höcketstaller, der sich auf engstem Raum gegen 3,4 Gegenspieler durchsetzte und Ammann mit einem trockenen Schuß ins lange Eck zum 2:0 überwand. Das war das Signal für einen wahren Sturmlauf, dem die Gäste in der Folge nichts mehr entgegenzusetzen hatten. In der 58. Min ein klasse Durchspiel über Alwin Tran, der auf Höcketstaller querlegte, doch 2m vor dem Tor ließ der Stürmer die Entschlossenheit vermissen und Ammann konnte spektakulär nochmals retten. In der 60. Min fiel dann aber doch das 3:0, als Felix Schwarzwälder für Aliane auflegte, der entschlossen zum Torerfolg abschloß. Kaum zwei Minuten später erneut eine Bilderbuchkombination über Tran und Düwiger, doch wieder „versemmelt“ Höcketstaller in aussichtsreicher Position. Das 4:0 fiel in der 64. Minute. Nach einer Ecke war Kapitän Joshua Kopp mit dem Kopf zur Stelle, als Goalie Ammann die Flanke unterlief. Es war aber der einzige gravierende Fehler des Schlussmannes. In der 67. Min folgte bereits das 5:0, als sich Kilian Seng gut durchtankte und seine Hereingabe Aliane im 2. Anlauf verwertete. Auch in der 75. Minute war erneut Seng der Ausgangspunkt für den sechsten Treffer, diesmal konnte Schwarzwälder von der guten Vorarbeit erben. Ein weiteres Tor hätte eigentlich in der 78. Minute fallen müssen, als nach einer Balleroberung von Tran dieser David Schütze auf die Reise schickte, dessen Hereingabe jagte Leo Torres jedoch aus 5m über’s Gehäuse. Besser machte es der Franzose dann in der 85. Minute, als Aliane mit einem Musterpass Schütze einsetzte, dessen Hereingabe Ammann zwar noch abwehren konnte, gegen den Nachschuss von Torres zum 7:0 war er jedoch machtlos. Das war’s dann und kurze Zeit später beendete der souveräne Schiedsrichter Mirko Kozul die einseitige Partie.

Fazit: Mit diesem Erfolg beendete die A1 eine durchaus gelungene Vorrunde, nachdem sie zunächst etwas „schleppend“ in die Saison startete und die ersten beiden Heimpartien gegen Bahlingen (3:4) und Kuppenheim (0:4) abgeben musste. Mittlerweile ist die junge Mannschaft jedoch in der Liga „angekommen“ und blieb in den letzten sieben Begegnungen ungeschlagen. Es folgt in 14 Tagen noch die erste Rückrundenpartie beim Tabellenzweiten SC Bahlingen, wo man sich für die äusserst unglückliche Niederlage zum Saisonbeginn revanchieren möchte.

Torfolge: 1:0 (18.) Düwiger, 2:0 (52.) Höcketstaller, 3:0 (60.) Aliane, 4:0 (64.) Kopp, 5:0 (67.) Aliane, 6:0 (75.) Schwarzwälder, 7:0 (86.) Torres;

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Tindano, Höcketstaller;

Einwechselspieler: Tran, Seng, Deck, Torres;

SR: Mirko Kozul

Zuschauer: 60

Sonntag, 13 November 2016 01:40

FC03 Radolfzell U19 - FVLB A1 1:1

geschrieben von

A-Junioren Verbandsliga, 9. Spieltag, 12.11.2016 / 16.30h

FC03 Radolfzell U19 - FVLB A1 1:1 (0:0)

Großartiges Spiel beider Mannschaften bietet beste Werbung - Korrigierter Bericht

ks. Zu ungewohnter Spielzeit am Samstagabend unter Flutlicht musste unsere A1 an den Bodensee reisen. Doch die Anreise und die Spielbedingungen waren einwandfrei und der FVLB ging auch hochkonzentriert an die schwierige Aufgabe heran. Die Mannschaft hatte nach dem tollen Auftritt gegen den FC08 Villingen in der vergangenen Woche besonders gut und hochmotiviert trainiert und wirkte jedenfalls entschlossen, vom Bodensee etwas „mitzubringen“. „Einen Punkt wollen wir, über die anderen beiden freuen wir uns“, so die Losung des Coaches vor dem Spiel (das Originalzitat stammt von Trainerurgestein Rolf „Jimmy“ Gimpel).

Beide Teams waren von Beginn auch gleich auf Betriebstemperatur. Konstantin Brugger zielte mit gutem Distanzschuss nur knapp übers Hocheck (4.), auf der Gegenseite verpasste Urgel Da Silva Tomas eine weite Freistoßflanke nur um Haaresbreite (7.). Radolfzell setzte nach und kam nach zwei aufeinanderfolgenden Eckbällen (10.) zunächst zu einer aussichtsreichen Kopfballchance, die David Schütze jedoch aus dem Eck kratzte. Beim nächsten Corner stand Abwehrchef Kevin Meier nach einem scharfen 16m-Schuss von Marco Mendes „goldrichtig“. Goalie Lukas Müller war zweimal bereits geschlagen. Das war dann aber auch die einzigste gefährliche Szene, wo das Können des Torjägers der Seehasen mal aufblitzte, ansonsten hatte ihn vor allem Daniel Strohmeyer völlig unter Kontrolle. Im Mittelfeld entwickelten sich erbittert geführte Zweikämpfe, wo um jeden Zentimeter Kunstrasenboden gefightet wurde. Brugger und sein Sechserpendant Felix Schwarzwälder lieferten da erneut ein überragendes Spiel ab, aber auch der Gastgeber hatte mit Kapitän Niklas Schmidt und Ruben Macedo Francisco aussergewöhnlich versierte Kräfte in diesem Bereich am Start. Und da war ja auch noch Tarek Aliane, der sich in den letzten Wochen immer besser zurechtfindet und enorm gesteigert hat. Höhepunkt seines Auftrittes dann in der 40. Minute, als er zweimal hintereinander nicht weniger als 4 Abwehrspieler narrte und mit der Pike das Spielgerät Richtung Tor bugsierte. Der Ball ging aber ganz knapp am Tor vorbei, Radolfzells Bester, Torhüter Andrea Hoxha, wäre machtlos gewesen. Der Pausenstand von 0:0 entsprach aber insgesamt den bis dahin gezeigten Leistungen beider Teams.

“Weiterhin dagegen halten, mutig sein und alles geben“ lautete die Ausrichtung für die 2. Hälfte. Diese wurde dann über weite Strecken doch etwas überraschend überwiegend vom FVLB gestaltet. In der 47. Min fischte Hoxha einen tollen 25m-Schuss von Aliane aus der hohen Ecke. Kaum eine Zeigerumdrehung später spielte der gut aufgelegte Max Höcketstaller einen tollen Lupfer über zwei Gegenspieler auf den durchgebrochenen Sidi Tindano, der aber in guter Schußposition – leicht bedrängt – frei vor Hoxha den Ball nicht richtig traf. Das waren zwei gute Gelegenheiten zur Führung. Radolfzell reagierte, brachte mit Bekim Hoda für den wirkungslosen Mendes einen frischen und quirligen Stürmer ins Spiel. In der 71. Min fast wie aus dem Nichts ein toller Pass in die Schnittstelle der FVLB-Hintermannschaft auf diesen Hoda, der am herausstürzenden Lukas Müller zum vielumjubelten 1:0 für den FCR einschob. Es war auch kein Abseits, wie von mir irrtümlich angenommen und im ersten Spielbericht publiziert! Vom FCR kam am Sonntag der Videobeweis.  Wer nun dachte, der FVLB wäre am Boden oder gäbe sich gar geschlagen, sah sich gewaltig getäuscht. Es folgte eine überragende Reaktion des ganzen Teams und es war für jedermann auf und neben dem Platz zu spüren, Kapitän Kopp und seine Mitstreiter wollten unbedingt noch etwas „reißen“. Die Coaches vollzogen eine kleine taktische Änderung, brachten mit Jonathan Deck einen weiteren Mittelfeldspieler und beorderten Schwarzwälder auf den Flügel. In der 79. Min war es dann auch so weit, als Strohmeyer für einmal mehr energisch “mitging“ und glänzend Tindano freispielte, der wiederum mit einem klasse Querpass den mitgelaufenen Höcketstaller bediente, der sich mit entschlossenem Einsatz nicht zweimal zum 1:1 Ausgleich bitten ließ. In den letzten 10 Minuten wollte dann der FVLB mit Macht auch den Sieg, vielleicht auch aufgrund der größeren Kraftreserven, darüber hinaus hatten sich die Gastgeber durch eine Zeitstrafe dezimiert. Zwei riesige Chancen in den letzten 2, 3 Minuten waren die Folge: Zunächst konnte Höcketstaller im letzten Moment von Nico Blessing in aussichtsreicher Position geblockt werden, dann hatte der eingewechselte Deck den „Bigpoint“ auf dem Fuß, als er nach einer Passfolge von Brugger über Strohmeyer erneut glänzend freigespielt wurde, jedoch vor dem herausstürzenden Hoxha etwas zögerlich die Gelegenheit nicht nutzen konnte. Den Nachschuss nach Hoxha’s glänzender Abwehr “donnerte“ Tindano in den Radolfzeller Nachthimmel. Kurz darauf war’s das und SR Küchler beendete die rassige Verbandsligapartie.

Fazit

Nach Spielschluß überwog die Freude über eine klasse Leistung des gesamten Teams die “leichte“ Enttäuschung über den - durchaus möglichen - verpassten Dreier. Ansonsten war die Partie aber allerbeste Werbung für den A-Juniorenfußball in der Verbandsliga, begleitet von einer erstklassigen SR-Leistung.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: Deck, Tran, Seng; nicht zum Einsatz kam Tissier;

Torfolge: 1:0 (71.) Hoda, 1:1 (79.) Höcketstaller;

SR: Tobias Küchler

Zuschauer: 60

Sonntag, 06 November 2016 21:17

FVLB A1 – FC08 Villingen U19 2:1

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A-Junioren Verbandsliga, 8. Spieltag, 06.11.2016 / 12.30h

FVLB A1 – FC08 Villingen U19 2:1 (0:0)

FVLB gewinnt enges Match glücklich aber nicht unverdient

Joshua Kopp erzielt den 2;1 Siegtreffer (85.)

ks Vor knapp 3 Wochen kreuzten beide Teams bereits die Klingen in einem mitreissenden Pokalmatch, wo der FC08 nach Verlängerung und 11m-Schiessen das glücklichere Ende für sich in Anspruch nehmen durfte. Heute konnte der FVLB den Spieß in einem ziemlich ausgeglichenen Spiel umdrehen. Der Gast dominierte die erste Hälfte, der FVLB dann die zweite.

Villingen musste verletzungsbedingt auf Abwehrchef Alex Müller verzichten, beim FVLB erhielt Jonathan Deck erstmals die Chance von Beginn an für den zuletzt stark aufspielenden Tarek Aliane, der jedoch erst am Spieltagvormittag aus dem Urlaub zurückkehrte. Beide Mannschaften ließen sich zunächst nicht aus der Reserve locken und agierten jeweils aus einer sicheren Deckung, sodass sich in den ersten 25 Minuten das Spielgeschehen überwiegend im Mittelfeld abspielte. Villingen wirkte danach im Spiel nach vorne nach und nach etwas zielstrebiger und kam als Folge dessen auch zu zwei, drei guten Gelegenheiten. In der 28. Min gelang den Schwarzwäldern ein mustergültiger Angriff über rechts, der finale Torabschluß von Tijan Jallow erfolgte jedoch aus Abseitsstellung. Kurz danach eine Riesenchance für Zoran Kokolanski, doch zielte der quirlige Angreifer aus aussichtsreicher Position knapp daneben. Zweimal klärten in dieser Phase Konstantin Brugger und David Schütze für ihren geschlagenen Torhüter Lukas Müller nach gefährlichen Eckbällen auf der Torlinie. Also mehrmals „Schwein gehabt“ FVLB in Abschnitt Eins!

Mehr Engagement, Mut und vor allem Aggressivität in den Zweikämpfen forderten die Trainer von ihren Schützlingen für die 2. Hälfte. Zwar waren die beiden Angreifer Sidi Tindano und Max Höcketstaller bei ihren Gegenspielern auch weiterhin „gut aufgehoben“, doch im Mittelfeld bekam der FVLB das Spiel nun langsam in den Griff, vor allem die beiden Sechser Brugger und Felix Schwarzwälder waren nun die entscheidenden Antreiber im Aufbauspiel. In der Defensive zeigte vor allem Daniel Strohmeyer erneut eine tadellose Partie, verlor über die gesamte Spielzeit nicht einen Zweikampf! Etwas glücklich dann der Führungstreffer in der 71. Minute, als ein FVLB-Angriff bereits unterbunden schien, der Ball gut 30m vor dem Tor Julius Düwiger vor die Füße fiel, sich dieser ein Herz fasste und mit einem perfekten und strammen Schuss über den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Anthony Vitulli zum 1:0 erfolgreich war. Villingen zeigte sich kurzzeitig doch etwas geschockt, rappelte sich aber doch wieder auf und verstärkte seine Bemühungen um den Ausgleich. Dieser fiel dann auch bereits in der 80. Minute, als eine gut getimte Flanke von Tobias Fischer aus dem Halbfeld weder verteidigt noch Thibaud Natschke beim Kopfball aus gut 10m von Kapitän Joshua Kopp entscheidend gestört werden konnte. Danach wollten beide Mannschaften den Sieg und so entwickelten sich die wohl spannendsten 10 Minuten der Partie. In der 85. Minute dann ein energischer Rush von Kopp tief in den Gästestrafraum, Doppelpass mit dem eingewechselten Eren Salli und mit einem satten Schuss entschied der Kapitän aus relativ spitzem Winkel die Partie zum vielumjubelten 2:1. Damit war die „Messe für den FVLB gelesen“ und drei eminent wichtige Punkte auf der Habenseite verbucht.

Fazit

Ein stets faires und temporeiches Spiel von beiden Mannschaften, dazu eine gute SR-Leistung von Markus Metzger. Am Ende war der Sieg für den FVLB vielleicht etwas glücklich, aber nicht unverdient. Die Gäste verpassten es im 1. Abschnitt in Führung zu gehen. Das Team von Jungtrainer Marcel Yahyaijan hinterließ im Grütt jedoch insgesamt einen guten Eindruck und wird in dieser Verfassung ein gewichtiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.

Der FVLB spielte mit

Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Deck, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: Aliane, Salli, Tran, Torres; nicht eingesetzt wurden Seng und Tissier;

Torfolge: 1:0 (71.) Düwiger, 1:1 (80.) Natschke, 2:1 (85.) Kopp;

SR: Markus Metzger (Bad Säckingen)

Zuschauer: 80

Sonntag, 30 Oktober 2016 22:41

SG DJK Donaueschingen U19 - FVLB A1 2:3

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A-Junioren Verbandsliga, 7. Spieltag, 30.10.2016 / 15.00h

SG DJK Donaueschingen U19 - FVLB A1 2:3 (1:2)

FVLB kommt mit einem „blauen Auge“ davon

ks. Der FVLB schien über weite Strecken des Spiels von allen „guten Geistern“ verlassen. Jedenfalls wurden die warnenden Worte des Trainers offenbar nicht wahrgenommen, den Vorletzten und Neuling nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Viel zu oft wurde das Dribbling gesucht, statt den Ball "laufen" zu lassen. Ein korrektes Zweikampfverhalten war ebenfalls am heutigen Tage bei einigen Akteuren nicht vorhanden. Normalerweise kann man ein Spiel mit 3 bis 4 Totalausfällen dann auch nicht gewinnen. Das es letztendlich doch nicht dazu kam, lag einerseits an den limitierten spielerischen Mittel der Gastgeber sowie an einer gehörigen Portion "Dusel" an diesem Tag. 

Das Spiel fand in Bräunlingen statt, wo die SG DJK Donaueschingen ihre Heimspiele auf dem gut bespielbaren Hauptspielfeld im Otto-Würth-Stadion austrägt. Es waren knapp drei Minuten gespielt, als die forsch aufspielenden Gastgeber erstmals vor Lukas Müller aufkreuzten und ein fulminanter 16m-Schuss an den Pfosten klatschte. “Hallo-Wach-Effekt“ für den Gast? Pustekuchen. In der 9. Minute gingen die Gastgeber dann auch folgerichtig in Führung, als sich Keeper Müller und Kevin Meier uneins waren und sich der DJK-Center Peter Eibisch artig und mühelos mit dem 1:0 für die SG bedankte. Nun kam tatsächlich aber doch eine Reaktion auf Gästeseite. Sidi Tindano legte für Tarek Aliane (13.) auf, dieser nahm aus gut 20m Maß und traf zum 1:1 Ausgleich. Danach folgte eine gute Phase des FVLB mit einem wahren Sturmlauf auf das DJK-Gehäuse, jedoch blieben einige gute Gelegenheiten ungenutzt, zweimal klebte Tindano das Schusspech an den (abgelaufenen) Schuss-Stiefeln. In der 17. Min spielte der an diesem Tag beste FVLB’er Daniel Strohmeyer mit einem glänzenden Zuspiel Tindano frei, doch zielte der Stürmer nach guter Ballannahme knapp am Tor vorbei. In der 20. Min wird Max Höcketstaller ebenfalls gut freigespielt, doch seinen Schußversuch aus guter Position kann Pascal Weißgerber im DJK-Gehäuse fast mühelos entschärfen. Es folgt eine Serie von Eckbällen für den Gast, doch wieder ist Weißgerber nach einem Kopfball von Strohmeyer (22.) zur Stelle. In der 31. Min dann doch die Gästeführung, als Konstantin Brugger sich im Luftkampf energisch durchsetzt und den Abpraller Strohmeyer aus dem Gewühl zum 1:2 unterbringt. Mit der Führung im Rücken schaltete der FVLB in der Folge jedoch wieder auf “Schongang“ und ließ jeglichen strukturierten Spielfluß vermissen.

Nach der Pause wollte man eigentlich frühzeitig “den Sack zu machen“, so lautete jedenfalls die Vorgabe des Trainers. Doch man öffnete diesen nun des öfteren großzügig, lud die Gastgeber förmlich zu gefährlichen Konterangriffen über den agilen Sascha Maingardt ein, der in der 57. Min dann auch maßgeblich für die Vorbereitung zu Eibisch’s zweitem Treffer zum 2:2 verantwortlich war. Die DJK war jetzt drauf und dran, nochmals in Führung zu gehen. Das neuralgische Defensivloch bekam der FVLB in dieser Phase trotz mehrerer Personalwechsel einfach nicht gestopft. Den Bigpoint verpassten die Gastgeber in der 57. Min, als ein DJK-Stürmer seinen Gegenspieler problemlos im Strafraum stehen ließ, Müller im FVLB-Kasten jedoch glänzend mit dem Fuß zur Stelle war. Stattdessen schickte drei Zeigerumdrehungen später Aliane den zur Pause eingewechselten Leo Torres mit einem Zuckerpass auf die Reise, der Franzose enteilte der DJK-Hintermannschaft und traf mit einem gescheiten Lobb über den machtlosen Torhüter zum 2:3. Der Gastgeber gab sich aber noch nicht geschlagen, warf zum Ende hin alles in den Angriff, richtig gefährlich wurde es aber für die Gästedeckung nun aber nicht mehr. Vielmehr ließ der FVLB unzählige Kontergelegenheiten unkonzentriert und fast schon fahrlässig liegen, zu oft wurde in dieser Phase auch das Einzelspiel übertrieben, statt den besser postierten Nebenmann zu bedienen.

Fazit

Insgesamt ein enttäuschender Auftritt des FVLB. Die gewohnten Tugenden waren wie weggeblasen und die Nerven des Trainerteams wurden an diesem sonnigen Spätherbstsonntag ganz schön strapaziert. “Mund abputzen“ und sich auf den kommenden Gegner FC Villingen vorbereiten, um für das unglückliche Pokal-Aus Revanche zu nehmen. Allerdings haben die Villinger an diesem Spieltag mit dem 9:0 gegen den SV Kuppenheim eine besondere “Duftmarke“ gesetzt und es bedarf schon einer ganz anderen Einstellung zu Spiel und Gegner, um gegen den Tabellennachbarn bestehen zu können.

Der FVLB spielte mit: Müller, Kopp, Meier, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: Tran, Seng, Torres, Tissier;

Torfolge: 1:0 (9.) Eibisch, 1:1 (13.) Aliane, 1:2 (31.) Strohmeyer, 2:2 (49.) Eibisch, 2:3 (60.) Torres;

SR: Noemi Topf (Pfaffenweiler)

Zuschauer: 75

Sonntag, 23 Oktober 2016 22:42

FVLB A1 – SG Au-Wittnau A1 0:0

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A-Junioren Verbandsliga, 6. Spieltag, 23.10.2016 / 12.45h

FVLB A1 – SG Au-Wittnau A1 0:0

Gerechte Punkteteilung gegen überaus kompakte Gästeelf

ks Au-Wittnau musste zwar ersatzgeschwächt antreten, überzeugte aber dennoch mit einer kompakten und robusten Spielweise, gegen die sich unsere Mannschaft über die gesamte Spielzeit schwer tat. Beide Abwehrreihen standen recht sicher und was dennoch durchkam, war eine sichere Beute der beiden guten Torhüter Lukas Müller im FVLB-Tor sowie Hannes Gutmann bei den Gästen. Der erste Durchgang blieb an diesem Tag gänzlich ohne nennenswerte Torgelegenheiten.

Im 2. Abschnitt versuchten die Gastgeber den Druck auf die Gästehintermannschaft zu erhöhen, wo neben Goalie Gutmann vor allem der kopfballstarke Philipp Wenz im Abwehrzentrum überzeugte. Dennoch gelang es dem FVLB nun, die ein‘ oder andere Torchance herauszuarbeiten, doch herrschte vor dem Tor an diesem tristen und regnerischen Sonntag meist Ebbe. Bezeichnend für die Chancenarmut war, dass die einzigste Großchance durch einen Kopfball von Kapitän Joshua Kopp (64.) heraufbeschworen wurde, die Gutmann jedoch mit toller Parade zunichte machte. Und fast wäre den Gästen sogar noch der "lucky Punch" gelungen, als in der 80. Min Niklas Gutmann plötzlich – abseitsverdächtig - allein vor Müller auftauchte, dieser jedoch glänzend klären konnte. In den Schlußminuten wechselte der FVLB noch den zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Abwehrchef Kevin Meier ein, der mit einem Solo nur knapp am wieder glänzend reagierenden Gutmann hängen blieb.

Fazit

Man muss auch mal mit einem torlosen Unentschieden zufrieden sein, weil es dem FVLB-Angriff nicht gelang, sich entscheidend gegen die kompromisslosen Gäste durchzusetzen. Mehr war heute auf Gastgeberseite einfach nicht drin und somit auch ein gerechtes Remis, das keinen Sieger verdient gehabt hätte. Andererseits musste die Hintermannschaft stets auf der Hut sein, um sich vom Gästeangriff mit dem quirrligen Moreno Zandonella nicht überraschen zu lassen. Im Mittelfeld neutralisierten sich die beiden “Strategen“ Konstantin Brugger und Mauritz Dreier nahezu.

Der FVLB spielte mit

Müller, Kopp, Seng, Strohmeyer, Schütze, Brugger, Schwarzwälder, Düwiger, Aliane, Höcketstaller, Tindano;

Einwechslungen: Tran, Deck, Meier;

Nicht eingesetzt: Amigo-Morales (ETW), Salli, Tissier;

Tore: Fehlanzeige

SR: Mirko Kozul (Sasbach)

Zuschauer: 50

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